Zum Bildungsmonitor 2009 erklärt der Generalsekretär der FDP Mecklenburg-Vorpommern und Bundestagskandidat Hagen REINHOLD:

VReinholdMecklenburg-Vorpommern kann sich freuen, dass sich die Bildungschancen für junge Menschen verbessert haben. Laut dem Bildungsmonitor 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat M-V gegenüber den anderen Bundesländern stark aufgeholt. Bildungsminister Tesch sollte aber seine schein-selbständige Schule nicht zu früh feiern, denn die wahren Verhältnisse in den durch Zusammenschlüsse immer größer werdenden Schulen geben nur wenig Anlass zur Freude. Davon zeugen unter anderem negative Kennzahlen, wie die bundesweit höchste Schulabbrecherquote von 12,1 Prozent ohne Hauptschulabschluss.

Immer noch bestimmen allein die mächtigen Schulräte in den staatlichen Schulämtern über die Einstellung von Lehrern – meist mit so langen Bearbeitungszeiten, dass die guten Lehrer in andere Länder abwandern. Selbst das angekündigte Junglehrerprogramm wirkt hier wie Tropfen auf den heißen Stein, wenn Schulen über ihre Mitarbeiter nicht wirklich selbständig entscheiden dürfen.
Um auch international endlich wieder Anschluss an die Spitze zu erhalten, brauchen wir mehr Freiheit und eigene Budget- und Personalhoheit für tatsächlich selbständige Schulen.

Doreen Siegemund