19.Auflage mit natürlich grünem Programm

PflanzenAm 20. September ist es wieder so weit: Pflanzenmarkt im Schweriner Freilichtmuseum.
Zwischen 10 und 18 Uhr werden neben zahlreichen Gehölzen auch Sträucher, Stauden und Rosen zum Kauf angeboten.

Der Pflanzenmarkt – nunmehr bereits zum 19. Mal – hat sich zum beliebten Treffpunkt für Gartenspezialisten im Schweriner Raum entwickelt. Er gilt als Institution für Pflanzenliebhaber. Bis zu 50 regionale und überregionale Aussteller zeigen regelmäßig im Herbst und Frühling eine breite Auswahl rund um die Themen Obst, Blumen, Pflanzen und Garten.

BlumenSo werden auch in diesem Herbst ausgewählte Aussteller ihre Pflanzenraritäten zum Kauf anbieten. Ein feines Sortiment von Gartenaccessoires, Pflanzen, Gartengeräten und Gartenbüchern sowie nützliche Helfer zeichnen ein Stimmungsbild von traditioneller und moderner Gartenkultur.

Schwerin hat durch die Bundesgartenschau nicht nur die ortsansässigen Kleingärtner inspiriert, ihre Gärten noch schöner und vielfältiger zu gestalten.

BlumenDer Pflanzenmarkt bietet dem interessierten Besucher ideale Vorraussetzungen, endlich seine Ideen in die Tat umzusetzen.
Wie man im begrenzten Raum eines Gartens die unterschiedlichsten Gewächse zu einem Ensemble verbindet und dabei jeder einzelnen Pflanze einen großen Auftritt verschafft, ist die Herausforderung, vor der viele Gartenliebhaber stehen. Auf dem Pflanzenmarkt finden die Besucher auch hierzu Hilfe.

In diesem Jahr wurde die Erbse mit ihrer fast 4000 Jahre alten Anbautradition in Deutschland zum Gemüse des Jahres 2009 gewählt. Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen in unserer Region. Es ist eine schöne Idee der Natur die Erbse so appetitlich zu verpacken, denn Erbsen sind „Superstars“ in der Ernährung. Sie enthalten wertvolle Proteine, Ballaststoffe und Vitamine; gleichzeitig sind sie fettarm und cholesterinfrei und besitzen den höchsten Eiweißgehalt unter den Hülsenfrüchten.

In diesem Jahr können die Museumsbesucher auf der bewährten Sortenausstellung auf dem Pflanzenmarkt neben Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln, Bohnen, Äpfeln und Birnen auch eine Auswahl an unterschiedlichen Erbsensorten betrachten.

Die beliebte Obstbestimmung mit Rolf Steinmüller und Thomas Franiel (Mitglieder der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern des Pomologen-Vereins e.V.) wird in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr durchgeführt. Auch wenn es nicht immer einfach ist, zwischen den 3500 in Deutschland bekannten Apfelsorten den richtigen herauszufinden, werden sich die Obstfachleute doch die größte Mühe bei der Bestimmung von mitgebrachten Apfel- oder Birnensorten geben.

Um den Spezialisten ihre Arbeit zu erleichtern, sollte das zu bestimmende Obst möglichst mit Stiel und Blatt gepflückt und mitgebracht werden.
Die Besucher des Freilichtmuseums haben selbstverständlich auch die Möglichkeit, sich in den historischen Gebäuden umzuschauen und in der aktuelle Sonderausstellung „Regen aus der Kanne“ über dreihundert unterschiedliche Gießkannen zu besichtigen.

Wer mag, kauft ein Brot aus dem Holzbackofen oder nascht frischen Butter- bzw. Obstkuchen.

F.: Museum / BUGA GmbH / mm