Zur Vorlage einer Studie des Verbraucherministeriums, wonach bis zu 45 Prozent der Verbraucherdaten von Auskunfteien fehlerhaft seien, erklärt der FDP-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Christian AHRENDT:

CAPDie Datensammlungen über die Kreditwürdigkeit von Konsumenten bedürfen unbedingt strengerer Datenschutzvorschriften. Die FDP beklagt schon lange die mangelnde Transparenz beim Scoring. Zwar kann der Betroffene Auskunft über die über ihn gesammelten Daten verlangen, jedoch erfährt er nicht, welche Bedeutung und Gewichtung diese Daten haben.

Zudem setzt sich die FDP für eine wirksamere Aufsicht der Auskunfteien ein. Es ist schlimm genug, dass Daten ungezügelt gesammelt und ausgewertet werden. Zum Schluss kommen dabei noch fehlerhafte Ergebnisse zu Stande. Folge ist, dass die Bürgerinnen und Bürger bei Vertragsabschlüssen häufig benachteiligt werden.

Wie nun die vorgelegte Studie zeigt,  ist und bleibt der Datenschutz auch zukünftig eine Kraftanstrengung. Obwohl die im Mai dieses Jahres verabschiedete Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes eine Stärkung der Verbraucherrechte zur Folge hat, ist der lange Weg zu mehr Datenschutz noch lange nicht zu Ende.

Doreen Siegemund