Schwerin Lankowzurück zur Übersicht.

Lankow, einer der Plattenbausiedlungen in Schwerin , existierte nicht immer in dem Umfang. In seinen Kindertagen bestand es lediglich aus Bauernhöfen, Ackerlandschaften und einer Menge Vieh (1905- 1910).

Erst im Rahmen der DDR-Regierung kam es zu umfangreichen Bau- und Bebauungsmaßnahmen. Es  wurden Pläne für Wohnflächen im Stil des Plattenbaus entworfen und mit der Anlegung eines Industriegebietes begonnen. Die Jahre um 1960 (ca. 1955- 1965) brachten sehr viele Neuerungen nach Lankow, da runter auch eine neue Turnhalle, die die Handball Vizemeister hervorbrachte die später zu BSG Post Schwerin wechselten und wahrscheinlich der Mannschaft erst zu richtigen Ruhm und Erfolg verhalfen. Verschiedene Industriebetriebe, Verkehrswege und Anbindungen, sogar eine Schule entstand in der damaligen, aus nichts als einer Bruchzahl von Häusern bestehenden Gemeinde.

Doch als der sozialistische Traum aus geträumt war und die DDR nicht mehr bestand, fehlte dem Projekt Lankow die nötige Stütze. So kam es, das von der für mehrere tausende ausgelegte Wohnfläche, gerade mal die Hälfte bewohnt wurde und im laufe der Zeit die Zeugnisse der DDR , die großen Wohnhäuser dem Verfall ausgesetzt wurden.

Glücklicherweise ist es den zuständigen Behörden mittlerweile gelungen einen Teil zu renovieren und man glaub es kaum, sie haben sogar kleine Ableger bekommen. So ist das heutige, zum Stadtkern geneigte Bild eher gekennzeichnet von einer Vielfalt kleinerer Wohnblöcke und den emporragenden Plattenbauriesen sowie kleineren Geschäften und Supermärkten. Jedoch gibt es immer noch ,um so weiter man sich von diesen Betonriesen entfernt, ein Bild das einen mit seinen kleinbürgerlichen Häusern und Vorgärten eher an die Bäuerliche Vergangenheit Lankows erinnert.

Lankow ist ein zu Fleisch und Blut gewordenes Zeugnis der Schweriner Geschichte mit seinen Anfängen über die DDR bis zur heutigen Zeit.
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