Schwerin
(pb): Der Schweriner SC startet in die Finalrunde des DVV-Pokals mit einer
enttäuschenden Leistung und verliert im Nordderby gegen den TV Fischbek Hamburg 1:3.
Bereit den ersten Satz bestimmen die Damen aus Hamburg, das SSC-Team
kommt nie richtig ins Spiel. Schwerin kann zwar nach der schnellen 0:2 Führung der Gäste
noch zum 4:4 ausgleichen, im weiteren Verlauf des ersten Satzes baut Hamburg seine
Führung kontinuierlich über die Satzstände 5:8, 9:14, 12:18, 14:22 aus und gewinnt ohne
nennenswerte Schweriner Gegenwehr sicher mit 15:25.
2.
Satz: Ab Spielstand 9:8 bestimmt der SSC den Satzverlauf. Die weiteren
Satzstände: 13:9 und 14:9 durch Anika Schulz, auch das 17:11 gelingt Anika Schulz. Über
die Satzstände 19:12 und 23:14 durch Kathleen Weiß gewinnt der SSC den zweiten Satz mit
25:17 und kann zum 1:1 Spielstand ausgleichen.
3. Satz: Die Hoffnung der 1.600 Zuschauer im
Auftaktspiel der DVV-Pokalrunde in der Schweriner Sport- und Kongresshalle, nun packen es
die Schweriner Mädels, hält leider nur kurz vor. Nach dem 0:1 für Fischbek bringt eine
ins Aus geschlagene Hamburger Aufgabe zwar den Ausgleich und anschließend gar das 2:1
für Schwerin, weil ein Hamburger Angriff ins Aus geht.
Die
im gesamten Spielverlauf enttäuschende Angela Krivarot kann nochmals zum 4:4 ausgleichen,
dann bleibt Fischbek im weiteren Verlauf dieses dritten Spielsatzes bis zum
SSC-Ausgleich 11:11 stets in Führung. Ein erfolgreicher Block von Anika Schulz und
Cathrin Schlüter bringt Schwerin in Führung, eine weitere Führung erzwingt ein Block
von Angela Krivarot zum 15:14. Bis zum 19:20 durch Patricia Wolf bleibt der SSC im Spiel,
dann bestimmt Hamburg den weiteren Spielverlauf im dritten Satz so eindeutig, dass
Schwerin kein Punkt mehr gelingt. Satzergebnis: 20:25
4. Satz: 1:0 geht der SSC durch Jana Müller in
Front, das war es dann aber auch mit aller Schweriner Spielkunst. Über die Satzstände
8:9 (Jana Müller), 12:16, 14:22 und 16:24 (Aufgabe Cathleen Weiß ins Netz) geht Satz 4
mit 17:25 an Fischbek Hamburg und das Spiel verliert der Schweriner SC enttäuschend mit
1:3.
Trainerstimmen:
Marina Cukseeva (Spielertrainerin Hamburg): Die
Saison verlief bisher für uns nicht so toll. Deshalb ist dies heute hier in Schwerin ein
ganz besonderer Sieg für uns im Halbfinale.
Tore Aleksanderson, Schwerin: Ich bin sehr
enttäuscht - Hamburg hat gut gespielt, wir haben nie zu unserem Leistungsvermögen
gefunden.
Der Schweriner SC spielte mit: Shumeyko, Kryvarot,
Weiß, Schlüter, Golan, Schulz, Wolf, Bimberg, Müller, Dörendahl.
Foto (4): P. Bohne
Nachtrag; Ergebnis zweites Halbfinalspiel:
USC Münster - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:2
Damit kommt es zu folgenden Finalbegegnungen am morgigen Sonntag:
13:00 Uhr, Spiel um Platz 3, Schweriner SC - TSV Bayer 04 Leverkusen
15:30 Uhr, Endspiel, TV Fischbek Hamburg - USC Münster