Sportreport pb: SSC-Sieg gegen Spitzenreiter Ulm
Geschrieben am 05.03.04 um 22:10
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Satzergebnisse: 1. Satz: 1:0; 25:18/21 min., 2. Satz: 1:1; 21:25/20 min., 3. Satz: 2:1; 26:24/22 min., 4. Satz: 3:1; 25:23/24 min..
Schwerin(WG): In einem für den SSC eminent wichtigen Bundesligapunktspiel wurde der SSV Ulm mit 3:1 bezwungen. Damit festigte der SSC den 6. Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Play-Off-Spielen berechtigt.
1: Satz: Lange Zeit sah es nicht nach dem relativ klaren 25:18 für den SSC aus. Bis zum 9:10 führte Ulm immer mit einem Punkt. Mit 11:10 ging der SSC erstmals in Führung und gab diese dann nicht mehr ab. Bis zum 15:13 konnte Ulm noch mithalten, doch dann setzte sich der SSC deutlich ab ( 20:13; 21:17; 25:18). Erstmals wurde Linda Dörendahl als Libera eingesetzt.
2. Satz: Hier ging es bis zum Schluß spannend zu. Bis zum 10:10 wechselte laufend die Führung. Nach dem 11:10 gab dann Ulm den knappen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Bis zum 21:21 konnte der SSC voll dagegen halten. Im Endspurt fehlte dann die nötige Cleverness für den Satzgewinn, so dass Ulm mit 25:21 die Nase vorn hatte. Jana Müller schlug den Satzball ins Aus. In dem Maße, wie sich Angela Krivarot steigerte, baute vor allem Anika Schulz nach gutem Beginn immer mehr ab.
3. Satz: Auch hier war Spannung pur angesagt, die Bundestrainer Hee Wan Lee (Foto links) aufmerksam verfolgte. Nach 0:1 konnte der SSC mit 5:2 in Führung gehen. Dann holte Ulm zum 6:6 auf. Bis zum 21:22 konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Beim 21:24 glaubte jeder an einen Ulmer Satzgewinn. Doch der SSC hielt kämpferisch voll dagegen und konnte noch den Satz zum 26:24 drehen. Daran hatte Jana Müller einen Hauptanteil. Ulms Trainer M. Eichinger konnte es nicht fassen, daß der Titelverteidiger den 24:21-Vorsprung nicht zum Satzgewinn nutzen konnte.
4. Satz: Spannend war auch dieser Satz. Wieder konnte sich kein Team vorentscheidend absetzen. Über die Stationen 3:3; 6:10; 12:12; 15:17; 20:20; 24:22 konnte der SSC mit 25:23 den entscheidenden Punkt machen und somit das Spiel mit 3:1 gewinnen. Verwunderlich war nur, warum Trainer T. Aleksandersen nur einmal auswechselte (Shumenko für Weiß), obwohl 12 Spielerinnen vorhanden waren. Wann sollen die Mädels denn Spielpraxis bekommen? Foto (3): P. Bohne
Trainerstimmen:
Mathias Eichinger, Ulm: Wir wollten Revanche für die Pokalschlappe nehmen, was uns nicht gelungen ist. Schwerin war taktisch gut eingestellt und hat verdient gewonnen.
Tore Aleksandersen, SSC: Ich bin zufrieden mit dem Resultat und der Leistung. Dieser Sieg war wichtig für das Erreichen der Endrunde. Auch weiterhin brauchen wir das Glück des Tüchtigen für weitere Siege.
Schwerin spielte mit: Krivarot, Weiß, Schlüter, Schulz, Wolf, Müller, Dörendahl; Shumenko
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