Schwerin-NEWS - Stadtmagazin und Internet-Zeitung für Schwerin
Stadtmagazin und Internetzeitung für Schwerin Nachrichten, Termine, Events, Werbung, Presse Schwerin

Dies ist eine statische Kopie der Schwerin-NEWS-Version aus dem Jahre 2004.
Es kann sein, dass einige Links nicht mehr funktionieren.
Hier gehts zu aktuellen Version: www.schwerin-news.de. Zurück zum Sitemap.
   
Hauptmenü
· Startseite
· Autoreport pb
· Sportreport pb
· Partybilder
· Gastronomie
· Veranstaltungen
· Chroniken
· Vereine
· Immobilien-Suche
· Schwerin-Forum
· Webcam
· Webverzeichnis
· Schwerin-Shopping
· Geschäftswelt
· Unterkünfte Schwerin
· Hotel Schwerin
· MV-Schlagzeilen


Mehr als 2 600 Menschen im Land erhalten bereits das neue Pflegewohngeld

Geschrieben am 08.03.04 um 09:09


"Mehr als 2 600 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten rund zwei Monate nach Inkrafttreten des Landespflegegesetzes bereits das neue Pflegewohngeld von bis zu 200 Euro monatlich. Rund 60 Prozent der Anträge sind beschieden. Das ist eine enorme Leistung und damit helfen wir den Menschen" - erklärte Sozialministerin Dr. Marianne Linke (PDS) heute bei einem Besuch des Pflegeheims Oberbachzentrum in Neubrandenburg.

Inzwischen liegen dem Sozialministerium 9 538 Anträge auf Pflegewohngeld vor. Das sind nach Einschätzung des Sozialministeriums etwa 4 000 mehr Anträge als Anspruchsberechtigte. Insgesamt wurden bislang 5 584 Bescheide erteilt. In 2 653 Fällen wurde die Auszahlung eines Pflegewohngeldes veranlasst. In etwa der Hälfte dieser Fälle lag das Pflegewohngeld zwischen 100 und 200 Euro.

Von den 14 900 Pflegeplätzen im Land waren bis Ende 1995 rund 6 000 Plätze entstanden, die über langfristige Kredite der Träger privat finanziert wurden. Mit der Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes wurde vom Bund ein Investitionsprogramm zur Sanierung und Rekonstruktion der Pflegeheime in den neuen Ländern aufgelegt. Dieses war bis 2002 befristet. Im Rahmen dieses Programms wurde der Kapitaldienst der privat aufgenommenen Kredite mit öffentlichen Geldern refinanziert. Neubauten, Rekonstruktion und Sanierung wurden im Rahmen dieses Programms 100 %-ig aus öffentlichen Mitteln finanziert. Mit dem Auslaufen dieser öffentlichen Förderungen sind die Träger nunmehr berechtigt, den Pflegebedürftigen privat getätigte Investitionskosten in Rechnung zu stellen. Zur Minimierung dieser Belastung hat das Land Mecklenburg-Vorpommern ein einkommens-, aber vermögensunabhängiges Pflegewohngeld von maximal 200 Euro monatlich eingeführt. "Die Diskussionen, die immer mal wieder aufgemacht werden, sind auf die Förderpolitik der Vergangenheit zurückzuführen. Wir können die Förderung der 90-iger Jahre, die zu dieser Schieflage geführt hat, im Nachhinein nicht korrigieren, so bedauerlich das auch ist. Aber wir können die Auswirkungen mit dem Pflegewohngeld mildern", sagte Sozialministerin Dr. Marianne Linke.


 
Verwandte Links
· Mehr zu dem Thema Soziales


Der meistgelesene Artikel zu dem Thema Soziales:
4. Krankenhausplan gilt bis zum Jahr 2008



© 2004 web-mv.de Alle Rechte vorbehalten.

Weitere Artikel in unserem Archiv:
Neuvorstellung: Mitsubishi Colt
Programmhefte für den 'Schweriner Kultursommer' druckfrisch
PDS- Stadtvertreter stellt Strafantrag
Schweriner Jugendliche fühlen Kommunalwahlkandidaten auf den Zahn
KiföG-Broschüre im Bürgerbüro Heydorn erhältlich
Schweriner Turmblick auf Schwerin-NEWS
Wenn der Terror die Sprache erreicht
32. Int. Rally Albena - Bulgaria
Holter: Schweriner Citymanager wichtig für Gewerbetreibende
Chancen und Risiken der EU-Osterweiterung
Jetzt täglich: SPD-Stand auf dem Marienplatz
Feldstadtfest bei strahlender Sonne
Michael Kruse bei 'Deutschlands Champions'
Neuvorstellung: Skoda Octavia
Kommunale Liegenschaften dürfen keine Spekulationsobjekte sein.

web-mv.de - Webverzeichnis und Adressverzeichnis für Mecklenburg-Vorpommern - Webkatalog für Mecklenburg-Vorpommern