Im Spitzenspiel Zweiter gegen Dritten der II. Bundesliga Nord gelingt dem SV Post Schwerin nur ein 29:29 (14:16)in letzter Sekunde durch 7m-Wurf (Obrvan) gegen den 1. SV Concordia Delitzsch. Beste Torschützen: Concordia-Spieler Lars Kaufmann (11 Tore) und Ivica Obrvan (Post Schwerin; 13 Tore, davon zehn Siebenmeter).
Schwerin (pb): Delitzsch hatte Anwurf und schaffte im dritten Angriff das 0:1 durch Lars Kaufmann, den Post im weiteren Spielverlauf nur schwer in den Griff bekam. Stolz 11 Tore warf Kaufmann und erhöhte seine Trefferquote in der laufenden Spielsaison damit auf insgesamt 232 Tore. Der beste Torschütze bei Post war bis zum heutigen Spiel Frank Løke mit 207 Treffern; heute gelangen dem Kreisläufer nur drei Tore, Ivica Obrvan (Foto) fügte seinen bisherigen 197 Treffern weitere 13 hinzu, damit führt er die Post-Liste nunmehr mit 210 Toren an. 10 x trat der Kroate zum 7m an, zehn Tore folgten, hinzu kamen noch drei Feldtore in der zweiten Halbzeit. Doch Post tat sich schwer gegen den Tabellen Dritten. Sportlich war es kein Spitzenspiel Zweiter (Post) gegen den Dritten, doch Spannung erlebten die nur 1.580 Zuschauer pur. Die heimischen Schweriner führten nur ein einziges Mal in dieser Partie, beim 23:22 durch Mannschaftskapitän Alexander Ladig in der 44. Spielminute. Beim 2:5, 9:12 und 10:13 war Delitzsch auf drei Tore enteilt, 10x stand die Partie unentschieden und erst der 10. Siebenmeter durch Ivica Obrvan brachte Post Schwerin in letzter Sekunde wenigstens noch das 29:29 und damit einen Punkt. Frank Løke schaffte nur zwei Tore vom Kreis und ein Tor über Tempoangriff, ansonsten wurde er von der Delitzscher Abwehr erfolgreich geblockt. Die Post-Abwehr offenbarte viele Lücken, die insbesondere Lars Kaufmann (11 Tore). Wladimir Maltsev und Rico Göde (je 7 Treffer) immer wieder durchbrachen. Hätte nicht Torwart Marco Stange wiederum herrliche Paraden gezeigt - drei 7m gehalten - Post hätte dieses Heimspiel verloren. Bis zur ersten Relegationsrunde gegen den Zweiten der Südstaffel (MSG Melsungen oder TSG Oßwald; Vorort von Ludwigsburg) am 16. Mai 2004 in Schwerin muss Trainer Peter Pysall noch einiges tun, damit seine Post-Sieben erfolgreicher als heute diese zwei ersten Relegationsspiele gestalten kann. Foto: P. Bohne
Trainerstimmen:
Uwe Jundandreas, Delitzsch: Wir wollten uns beweisen, guten Hanball zu spielen. Dies ist uns recht gut gelungen, Kaufmann, Göde und Maltsev trugen wesentlich dazu bei. Die Außen wurden leider nicht mit einbezogen. Wer vier Sekunden vor Schluß führt und auch noch im Ballbesitz ist, darf keinen Punkt mehr abgeben.
Peter Pysall, SV Post Schwerin: Wir sind ins Spiel gegangen gegen eine kompakte Mannschaft, die recht sicher in der Abwehr steht. Trotzdem wollten wir gewinnen, dies ist nicht erreicht worden. Letztlich erreichten wir nur ein Unentschieden, nur einen Punkt mit Glück erspielt.
Post spielte mit: Stange, Mayer (ohne Einsatz); Kommoß (2), Witt, Christ (ohne Einsatz), Rauch (ohne Einsatz), Vidalen, Bahr (1), Obrvan (13/10), Ladig (6), Thormann (ohne Einsatz), Løke (3), Klüttermann (4), Günther, Melzer.
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