Auch am zweiten Wertungstag der Pneumant-Rallye blieb dem Team Sorgenfrei das Pech weiter treu. Heute bereits in der ersten WP Ausfall, Bremsschlauch hinten links abgerissen. Sieger: Erwartungsgemäß Matthias Kahle im Werks-Skoda Octavia WRC.
Lutherstadt Wittenberg (pb): Die Lützower Christoph und Rainer Sorgenfrei kamen heute am heutigen Sonnabend über die erste Wertungsprüfung 9 nicht hinaus. Skoda-Werksfahrer und Top-Favorit Matthias Kahle (Skoda Octavia WRC) dagegen wurde seiner Favoritenrolle im dritten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft voll gerecht und gewann die ADMV-Pneumant-Rallye souverän. Richtig ärgerlich lief es für die beiden Lützower, gestern Ausfall in der WP 2, heute kam bereits in der ersten WP das frühzeitige Ende. Bremsschlauch hinten links abgerissen, Ursache wohl Steinschlag auf der extremen Schotterpiste.
Auch die beiden Berliner Frank Richert mit APRC-Starter Timo Gottschalk auf dem Co-Sitz mussten ihren Ford Escort Cosworth WRC vorzeitig abstellen. Kapitaler Motorschaden in WP 11. Bis zum Ausfall fuhren sie auf Gesamtrang 7. So konnte Timo Gottschalk früher als geplant seinen Koffer für die lange Flugreise am morgigen Sonntag mit Armin Kremer nach Canberra/AUS packen. Christoph Sorgenfrei: " Wir wussten, zur Pneumant erwartet uns eine richtig harte Rallye. Nur 2x so früh wollten wir natürlich nicht ausfallen. Uns bleibt nur die Hoffnung, zur "Sachsenring" in drei Wochen läuft es endlich mal besser und wir sehen die Zielflagge". Und Vater Rainer Sorgenfrei ergänzte:" Wieder extremes Pech - und nur Kleinigkeiten, die jeweils zum Ausfall führten". Foto (2): P. Bohne
Gesamtwertung 17 von 18 WP (eine WP abgesagt/inoffiziell):
1. Kahle/Göbel, Skoda Octavia WRC, 1:45:33,1 h
2. Stötzel/Windisch, Skoda Octavia WRC, 4:16,9 min. zurück
3. Dobberkau/Geilhausen, Mitsubishi Lancer Evo 5, 5:00,1
4. Gassner/Schrankl, Mitsubishi Lancer Evo7, 6:10,4
5. Olsson/Carlsson, S, Mitsubishi Lancer Evo 6, 7:34,3
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