Sportreport pb: Platz 2 für Kremer/Gottschalk beim APRC-Serienauftakt in Australien
Geschrieben am 09.05.04 um 15:03
von Peter Bohne |
|
Mit Platz 2 in der APRC-Wertung und Gesamtrang 6 der "Rally of Canberra" ist der Friedrichsruher Armin Kremer zwar nicht zufrieden, doch es ist ein noch gelungener Einstieg in die Saison 2004 der FIA Asia-Pacific-Rally-Championship (APRC). Mangelnde Motorleistung verhinderte eine bessere Platzierung. Aus Canberra berichtet Peter Bohne.
Canberra (pb): Beim gestrigen Schlussservice wurde Kremers Getriebe vom Personal des Einsatzteams Race Torque (Perth/ Australien) gewechselt. Allerdings musste die Feineinstellung der Getriebeschaltung auf den ersten Service am heutigen Sonntagmorgen verschoben werden. Hier wurde dann noch schnell das Schaltseil gewechselt, danach konnte Armin Kremer wieder problemlos alle fünf Gänge seines Lancer Evo 8 schalten. Die erste Wertungsprüfung (WP 10) der zweiten Tagesetappe war von gewisser Dramatik gekennzeichnet. Auslöser war ein Plattfuß vom MRF-Piloten Taguchi, Brad Goldsbrough (AUS/Subaru) überholte beim Radwechsel Taguchi und überschlug sich kurze Zeit später. So lief der zwei Minuten später gestartete Kremer auf die Beiden auf und musste die restlichen 15 Kilometer der WP 10 in extremsten Staub fahren. Armin Kremer verlor zwar zwei Minuten zur Spitze, konnte sich aber trotzdem wieder vor seinen MRF-Teampartner setzen und verbesserte sich im weiteren Verlauf der Rally of Canberra noch auf Gesamtrang 6.
Armin Kremer verlor zwar zwei Minuten zur Spitze, konnte sich aber trotzdem wieder vor seinen MRF-Teampartner setzen und verbesserte sich im weiteren Verlauf der Rally of Canberra noch auf Gesamtrang 6. Die Wertung der APRC-Serie gewann Karamjit Singh (MAL/Proton), Platz 2 für Armin Kremer und dritter Platz für MRF-Pilot Katsuhiko Taguchi (beide (Mitsubishi Lancer Evo 8). Armin Kremer im Ziel: " Unser Resultat ist nicht zufriedenstellend. Die Vorbereitungszeit war sehr knapp. Nun müssen bis zum Start auf der Insel Neu Kaledonien in drei Wochen die aufgetretenen Probleme abgestellt werde. Co-Pilot Timo Gottschalk (Berlin): "Diese Rallye in Australien hat viel Spaß gemacht, mit Armin und dem gesamten Team ist es eine sehr gute Zusammenarbeit. Die Wertungsprüfungen waren extrem schwierig, kein Vergleich mit Rallyes in Deutschland". Australien war der erste Übersee-Start des Berliners, der auf drei WM-Starts (Korsika und 2x Deutschland) verweisen kann. Nächster APRC-Lauf 29:/30. Mai 2004 Rallye Neu Kaledonien. Die beiden MRF-Mitsubishi Rallye Fahrzeuge und das gesamte Service-Material vom Serviceauto bis zu allen Ersatzteilen wurden bereits am Sonntag in drei 40-Fuß Container verladen, per Sattelschlepper nach Sydney gebracht und zum Transport auf ein Überseeschiff gehievt.
Foto (3): P. Bohne
Ergebnis nach 14 WP (inoffiziell):
1. Herridge/MacNeall (AUS/NZ), Subaru Impreza WRX Sti,, 2:58:40,5 h 2. Kanges/Rabbett (AUS), Mitsubishi Lancer Evo 7, 10,6 sec. zurück 3. Arai/Sircombe ((J/NZ), Subaru Impreza WRX Sti, 15,5 sec. 4. Crocker/Foletta (AUS), Subaru Impreza WRX Sti, 31,7 sec. 5. Singh/Oh* (MAL), Proton Pert, 1:25,1 min. 6. Kremer/Gottschalk* (D), Mitsubishi Lancer Evo 8, 4:19,3 min. 7. Pedder/Feaver (AUS), Mitsubishi Lancer Evo 6, 5:35,4 min. 8. Goldsbrough/Moscott (AUS), Subaru Impreza WRX Sti, 6:09,0 min. 9. Taguchi/Starey* (J/AUS), Mitsubishi Lancer Evo 8, 6:10,6 min. 10. Atkinson/Atkinson* (AUS), Suzuki Ignis Super 1600, 6:22,9 min.
* eingetragene APRC-Starter 2004
|
| |
|