Auch bei ihrem sechsten DM-Start sehen die beiden Lützower Rallyefahrer nicht die Zielflagge bei der Eifel-Rallye in Daun. Ausfall nach der WP 12 bedingt durch Bruch des Schaltdoms. Sieger: Freddy Loix im Werks-Peugeot 206 WRC, DM-Leader Matthias Kahle belegt trotz technischer Probleme Platz 3.
Daun/Schwerin (pb): So viel Pech kann man eigentlich nicht haben, doch es passiert: sechs Starts, sechs Ausfälle. Die beiden Lützower Rallyefahrer Christoph und Rainer Sorgenfrei haben die Defekthexe für die Rallye DM-Saison 2004 wohl unwissend gepachtet. Auch zur Eifel-Rallye mit Start und Ziel in Daun sehen sie die Zielflagge nicht. Dabei begann ihre Tour am ersten Wertungstag Freitagabend noch recht verheißungsvoll. Mit ihrem Opel Astra opc lagen sie in der Klasse N3 der seriennahen Fahrzeuge nach der ersten Tagesetappe mit vier Wertungsprüfungen (WP) auf Platz 5 und wurden im Starterfeld der 58 Teams auf Rang 27 geführt Am Sonnabend dann ging es bis zur WP 11 verheißungsvoll weiter. Doch bereits hier kündigten sich Schaltschwierigkeiten an. Das Schaltseil sprang mehrfach aus der Führung und in WP12 brach der Schaltdom. Mit nur noch dem 2. Gang absolvierte Christoph Sorgenfrei diese WP 12 bis ins Ziel. Dann war es unvermeidlich, wieder das Aus. "Zwei weitere WP ohne Servicemöglichkeit, dies mit nur noch einem Gang, ein nicht zu realisierendes Unternehmen", so Rainer sorgenfrei am Handy nach dem Ausfall. Erwartungsgemäß gewann der Peugeot-Werksfahrer Freddy Loix mit Co-Pilot Sven Smeets die Eifel-Rallye. Beide nutzen diese Asphalt-Rallye mit vielen Eigenschaften des kommenden WM-Laufes "Rallye Deutschland" zur Vorbereitung auf diese deutsche WM-Veranstaltung vom 20. bis 22. August 2004. DM-Leader Matthias Kahle kam auf Rang drei ein, eine abgerissene Antriebswelle zwang zu verhaltener Fahrt auf zwei WP.
Ergebnis Eifel-Rallye, 6. DM-Lauf (inoffiziell): 1
1. Freddy Loix/Sven Smeets, A 9, Peugeot 206 WRC, 1:30:31,4 h
2. Frank Färber/Dr. Thomas Schünemann, A 9, Mitsubishi Lancer Evo 6, + 3:19,5 min.
3. Matthias Kahle/Peter Göbel, A 9, Skoda Octavia WRC, + 4:01,2
4. Maik Stölzel/Thomas Windisch, A 9, Skoda Octavia WRC, + 4:05,1
5. Niki Schelle/Katrin Becker, A 7, Suzuki Ignis Super 1600, + 5:49,0
6. Sven Haaf/Michael Wenzel, A 7, Citroen C2 Super 1600, + 5:51,0
7. Hermann Gaßner/Siegfried Schrankl, N 5, Mitsubishi Lancer Evo 7, + 6:40,5
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