Den 10. WM-Lauf der Saison 2004, die OMV ADAC Rallye Deutschland (20.-22.8.) gewinnt der französische Top-Favorit Sébastien Loeb im Citroën Xsara WRC. Zum dritten Mal in Folge fährt damit der Citroen-Werksfahrer auf Rang 1 der Rallye Deutschland. Skoda-Werksfahrer Armin Schwarz kommt auf Rang 11 nach 24 Wertungsprüfungen ein. Der Mecklenburger Armin Kremer (Friedrichsruhe) schied bereits frühzeitig in der WP 6 mit seinem angemieteten Toyota Corolla WRC aus.
Trier/Schwerin (pb): Im Ziel jubelte der Franzose Sebastian Loeb (Foto) aus dem Elsaß: "Zum dritten Mal nahe meiner Heimat zu siegen, ist einfach toll. Dieses Resultat ist sehr wichtig für die Weltmeisterschaft. Aufgrund der schlechten Witterung war es eine sehr, sehr schwierige Rallye."
Die meisten der 69 gestarteten Teams aus 22 Nationen fielen auf der harten Samstagsetappe im Militärgelände Baumholder aus - nur 33 erreichten nach 1.075 Streckenkilometer das Ziel in Trier.
Dunkle Wolcken bereits über Marcus Grönholm (Foto) beim Autogramm geben. Der Ex-Champion in Peugeot-Diensten wollte Sebastian Loeb die WM-Chancen vermasseln, er stolperte aber bereits in der WP 1 und setzte seinen Peugeot 307 WRC nach nur 11 Sekunden in den Graben.
Gleiches Schicksal - wie bereits berichtet - für den Mecklenburger Armin Kremer (Foto beim Service nach WP4). In der WP 1 ein erster Ausritt, Beifahrertür 200 Metern nach dem Start eingedrückt und dann das frühe Aus in WP 6 an einer Weinbergmauer.
Foto (3): P. Bohne
Ergebnis nach 24 Wertungsprüfungen (inoffiziell):
1. LOEB/ELENA, CITROËN XSARA, 04:01:57.4 h
2. DUVAL /PREVOT, FORD FOCUS WRC, +00:29.1 sec.
3. SAINZ/MARTI, CITROËN XSARA WRC, +01:09.5 min.
4. MÄRTIN/PARK, FORD FOCUS WRC, +02:40.4
5. ROBERT/BEDON, PEUGEOT 307 WRC, +03:30.1
11. SCHWARZ/HIEMER, SKODA FABIA WRC, +13:24.9
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