Satz
Punkte
Spielzeit
1/ 0:1
17:25
18 min.
2/ 0:2
23:25
25 min.
3/ 1:2
25:18
21 min.
4/ 2:2
25:12
16 min.
5/ 2:3
13:15
15 min.
Schwerin (WG/pb): Die ca. 400 Zuschauer
in der Volleyballhalle in Schwerin fragten sich vor Beginn des Spiels, wie der SSC die
0:3-Pleite in der Champions Laegue gegen Burgos verarbeitet hat. Bei einem Sieg gegen
Dresden wäre man auf nationaler Ebene weiter über ein Jahr ungeschlagen.Auch wollten die
SSC-Damen ihrem Co-Trainer Gert Görcke einen Sieg zu seinem 60. Geburtstag schenken.
1. Satz:
Es entstand der Eindruck, die Schwerinerinnen befinden
sich noch im Tiefschlaf. Zu souverän agierten die Dresdener Damen, der SSC hatte dem
wenig entgegen zu setzen. Was sich da an Fehlern geleistet wurde, geht über die berühmte
Hutschnur. Planlos wurde der gegnerische Block an- bzw. einfache Bälle ins Aus geschlagen
(J. Müller, O.Kulakowa, A. Krivorot). Über die Stationen 2:7, 7:14, 8:17, 12:22, 16:22
gewann der DSC den 1. Satz sicher mit 17:25 nach 18 Minuten.
2. Satz:
Auch in diesem Satz waren die Schwerinerinnen noch nicht
wachgerüttelt, obwohl Christina Schultz nach überstandener Grippe wieder mit dabei war.
Die Dresdenerinnen hatten auch hier ein relativ leichtes Spiel. Erst zum Schluß des Satzes
konnte es Schwerin noch etwas spannend gestalten. Dresden gewann über 10:16, 14:19, 23:23
schließlich mit 23:25 den 2. Satz in 25 Minuten.
3. Satz:
Endlich ging der SSC von Beginn an in Führung. Man
spürte den Ruck, der durch die Mannschaft ging. Es wurde um jeden Ball gekämpft
und meistens siegreich abgeschlossen. Die Netzangriffe von A. Krivorot und O. Kulakowa wurden
immer wieder erfolgreich abgeschlossen. Der Schweriner SC gewann über 6:2, 10:5, 17:13,
20:14 schließlich mit 25:18 diesen Satz in 21 Minuten.
4.Satz:
Endlich spielte der SSC wie aus einem Guss, Dresden wurde
förmlich an die Wand gespielt. Über die Zwischenstationen 3:1, 12:4, 19:6, 20:8 wurde
dieser Satz nach 16 Minuten mit 25:12 gewonnen. Damit war der Satzausgleich 2:2
hergestellt und es musste der Tie-break entscheiden.
5.Satz:
Doch wieder rannte der SSC ständig einem Rückstand
hinterher. Lediglich beim 3:3 konnte ein Gleichstand erzielt werden. Plötzlich war auch
die Kraft zu Ende. Anstatt druckvoll zu schmettern, wurden harmlose Lupfer über das Netz
gehoben. Die wurden meistens eine sichere Beute des Gegners, der dadurch zu sehend stark
gemacht wurde.Dresden siegte schließlich, wenn auch etwas glücklich, mit 13:15 nach 15
min. Spielzeit und zieht somit in das Pokalhalbfinale ein.
Schwerin spielte mit: Krivorot,
Weiß, Schlüter, Jurk, Schulz, Wolf, Kulakowa, Schultz, Müller, Velitshkova.