Volleyball Champions League
4. Spieltag: Schweriner SC – Nafta-Gaz Pila
08.01.2002
Satz
Punkte
Spielzeit
1/0:1
21:25
19
min.
2/0:2
29:31
26
min.
3/1:2
25:19
18
min.
4/1:3
23:25
25
min.
Schwerin (pb): Neues Jahr, neues Spiel, neues
Glück. Nach drei Spielen und drei Niederlagen in der Champions League Saison 2001/02 (0:9
Sätze/0 Punkte) konnte es für die heutige Begegnung des Schweriner SC gegen die Damen
des polnischen Vertreter aus Pila nur heißen: Rauf auf die Platte, ran ans Netz,
möglichst locker aufspielen und die notwendigen Punkte zum Satz- und Spielgewinn machen.
Zumal theoretisch noch die Chance zum Einzug in die Zwischenrunde der Champions League
vorhanden ist. Das es äußerst schwer werden würde, war den 1.050 Zuschauern in der
Schweriner Sport- und Kongresshalle klar, war doch Pila in den bisher sechs gespielten
Partien gegen den SSC stets als Sieger vom Parkett gegangen. Die letzte Niederlage gegen
die Polinnen datiert vom 19.12.2001, das Champions-Spiel in Pila verloren die SSC-Damen
glatt mit 0:3 (-21, -19, -18).
Holger
Stenzel, Präsident des Volleyballverbandes M-V und Abteilungsleiter Volleyball
des SSC zu seinen Erwartungen vor dem heutigen Anpfiff: „Eine Rehabilitation des
Teams nach den schlechten Spielen zu Hause gegen Borgus und auswärts beim heutigen Gegner
Pila. Nur mit einem Sieg können wir uns noch die geringe Chance auf das Erreichen der
Zwischenrunde erhalten. Mein Tip: 3:1“
1. Satz: Den ersten Punkt machte Pila, danach konnte
Schwerin mehrmals ausgleichen und ging mit 6:5 erstmals in Führung. Der Satz
blieb lange Zeit offen, ehe Pila sich beim Stande von 9:13 absetzen konnte. SSC-Trainer
Michael Schöps nahm eine erste Auszeit, doch Pila konnte weiter erhöhen zum 11:16.
Nochmals eine Auszeit von Schwerin, doch eine Wende des Satzverlaufes konnte der SSC nicht
mehr erreichen. Enttäuschender 1. Satz, Endstand: 19:25
2. Satz: Bis zum Satzstand von 8:8 blieb der zweite
Satz offen, dann enteilte Pila auf 8:12. Trainer Schöps nahm eine Auszeit, danach
verkürzte der SSC auf 10:12 und erreichte beim Spielstand 13:14 den Anschlusspunkt zu
Pila und beim 15:15 den Ausgleich. Mit 16:15 ging der SSC erstmals in Führung, doch der
Satz blieb ausgeglichen. Abermals Führung für Schwerin (20:19), danach kann der SSC
durch zwei Punkte von Angela Krivorot auf 23:21 erhöhen. Doch Pila kontert erfolgreich
zum Ausgleich 24:24. Spannung pur dann zum Satzende, die Satzstände: 25:24, 25:25, 26:25,
26:26, 26:27, 27:27, 27:28, 28:28, 29:28, 29:29, 29:30, 29:31. Wieder den Satz abgegeben,
trotz großartiger Gegenwehr beim Satzball.
3.
Satz: Endlich ein guter Satz der SSC-Schmetterlinge, über die Spielstände 3:3,
8:8 kann sich der SSC erstmals beim Stande von 11:9 absetzen. Ein Doppelblock von Anika
Schulz und Christina Schultz bringt das 13:9, Schwerin kann weiter erhöhen auf: 19:9,
21:12 und 23:14 und den dritten Satz mit 25:15 für sich entscheiden.
4. Satz: Bereits beim 2:0 für den SSC nahm
Pila-Trainer Jerzy Matlak eine erste Auszeit für sein Team, wohl um den Schweriner
Tatendrang zu stoppen. Als Pila dann 3:5 führte, nahm Trainer Schöps ebenfalls eine
Auszeit. Aber Pila erhöhte auf 5:8, erst danach konnte Schwerin auf 7:8 verkürzen. Die
weiteren Spielstände: 8:12, Stine Schultz zum 9:12, Jana Müller zum 10:13 und Angela
Krivorot zum 11:13. Danach enteilte Pila auf 11:15, Michael Schöps nahm eine zweite
Auszeit, es half aber nichts. Pila blieb zunächst auf der Erfolgsspur. Drei
Sprungaufgaben von Kathleen Weiß brachten Schwerin wieder ins Spiel, Spielstand 16:17.
Abermals konterte Pila erfolgreich, drei Punkte in Folge für Pila (16:20). Doch Schwerin
schafft nochmals den Anschluß zum 19:20, danach den Ausgleich (20:20) und sogar das
21:20. Richtige Spannung kommt nun auf, die weiteren Spielstände: 22:22, 23:23 und dann
entscheidet Pila ganz schnell das Match. Satzstand 23:25, Spielstand: 1:3
Schwerin spielte mit: Krivorot, Weiß, Schlüter,
Jurk, Schulz, Kulakova, Schultz, Müller, Velichkova.
Trainerstimmen:
Jerzy Matlak (Pila): Wir sind sehr zufrieden mit
diesem 3:1 Sieg, es war ein schweres Stück Arbeit hier in Schwerin.
Michael Schöps (Schwerin): Gratulation an Pila, uns
fehlten 2x lediglich zwei Punkte und das Spiel wäre zu gewinnen gewesen.
Holger Stenzel: Wurde leider nichts mit meinem Tip
3:1. Es fehlte die erforderlich Aggressivität in unserem Spiel um im entscheidenden
Moment erfolgreich zu sein.
Fotos (2): P. Bohne