Volleyball Champions League 22.01.2002
6. Spieltag: Schweriner SC – Uralochka Ekaterienburg
Satz
Punkte
Spielzeit
1/1:0
19:25
19 min.
2/2:0
19:25
19 min.
3/3:0
14:25
19 min.
Schwerin (pb): Als klarer Top-Favorit reisten die Russinnen zur
heutigen Partie in Schwerin an, die Damen des SSC verloren das Hinspiel eindeutig mit 3:0.
Während Schwerin in bisher gespielten 17 Sätzen in der Champions League magere zwei
Sätze für sich entscheiden konnten und alle Spiele deutlich verloren wurden, gab das
Starteam aus Russland lediglich zwei Sätze ab und gewann alle Begegnungen.
Auch das vor Wochenfrist ausgetragene Spiel im spanischen Borgus
(3:1/25:23, 25:21, 21:25, 25:19) verlor der Schweriner SC. „Trotz 1:3 herzerfrischend
gespielt“ (SVZ Schlagzeile Sport; Ausgabe vom 17.01.2002), aber leider gelang den
Schweriner Schmetterlingen nur ein Satzgewinn beim Rückspiel in Spanien. Die SSC-Damen
mussten frühzeitig ihre Hoffnungen auf das Erreichen der Zwischenrunde abhacken, heute
galt es für sie ein gutes Spiel gegen den haushohen Favoriten zu zeigen.
1.
Satz: Die SSC-Damen führten schnell 4:2, ebenso schnell konterten das Top-Team
aus Russland und ging mit 4:5 in Führung. Beim Stande von 9:15 nahm SSC-Trainer Michael
Schöps eine Auszeit. Schwerin konnte zwar auf 14:16 und 16:18 verkürzen, aber dann zog
Jekaterinburg an und gewann über die Spielstände 16:20 und 17:22 den 1. Satz sicher mit
19:25.
2. Satz: Als beim Stand von 12:11 Schwerin in
Führung ging und diese bis zum 17:14 auch noch ausbauen konnte, kam bei den 1.350
Zuschauern in der Schweriner Sport- und Kongresshalle richtig Stimmung auf. Wenig später
aber konnte Jekaterinburg zum 18:18 ausgleichen und gewann schließlich auch den 2. Satz
mit 19:25.
3. Satz: Nur bis zum 3:3 waren die SSC-Damen im
dritten Satz mit von der Partie, dann zog Jekaterinburg auf und davon. Schwerin hatte
keine Möglichkeit mehr dem russischem Team Paroli zu bieten. Über die Spielstände 3:6,
6:15 und 10:20 ging auch der dritte Satz verloren, Endstand 14:25
Schwerin spielte mit: Krivorot, Weiß, Schlüter,
Jurk, Schulz, Wolf, Kulakova, Müller, Velitchkova.
Trainerstimmen:
Nikolay Karpol (Jekaterinburg): Wir hatten vier
Spiele in den letzten sechs Tagen – mit dem Sieg in Schwerin sind wir zufrieden.
Michael Schöps (Schwerin): Grundsätzlich bin ich
mit unserem Auftreten heute zufrieden, nur den zweiten Satz hätten wir gewinnen müssen.