Schwerin (pb):
Würde im heutigen Nordderby gegen die Flensburger Gäste mehr möglich werden, als am
vergangenen Sonntag gegen das Spitzenteam von Tusem Essen. Dies fragten sich die 2.200
Zuschauer in der Schweriner Sport- und Kongresshalle und hofften endlich mal wieder einen
Schweriner Sieg bejubeln zu können. Doch diesen verspielte das Heimteam bereits in den
ersten zehn Spielminuten (1:7/11.min.). Spielertrainer Holger Schneider nahm eine Auszeit
und lief dann mit auf das Parkett. Nach Hedins 1:2 (5.) war es Holger Schneider, der
bereits in seiner ersten Aktion ein schönes Tor zum 2:7 erzielte. Insgesamt trifft
der Spielertrainer in der ersten Halbzeit 3x, hinzu kommen vier verwandelte 7m-Würfe von
Markus Hochhaus und noch ein Tor von Stefan Strack. Zu wenig, um den Gast aus den hohen
Norden in Bedrängnis zu bringen. Halbzeitstand: 9:13
Auf 10:13 verkürzt Ronald Bahr zum Beginn
der zweiten Halbzeit, mehrfach keimt Hoffnung auf, so verkürzt Schneider beim 11:14 auf
nur noch drei Tore Rückstand. Doch gerade in dieser Phase leistet sich Hedin eine
Zweiminuten Strafe. Beim 15:18 durch Bahr scheint Post wieder Anschluss zu finden, aber
Flensburg enteilt durch Klimovets und Wenta auf 15:20. Als dann Robert Hedin in der 41.
Spielminute die rote Karte erhält (dritte Zeitstrafe), ist das Spiel beim Stande 19:26
entschieden. Michael Buhl markiert das letzte Tor zum Endstand 21:31 dieser einseitigen
Partie. Post Schwerin hatte keine Siegchance und verlor deutlich mit zehn Toren
Rückstand. Ohne ein einziges Licu-Tor war kein besseres Resultat möglich.
Für das dritte Heimspiel in Folge ist nun
am kommenden Sonntag (18:00 Uhr) gegen Solingen unbedingt ein Sieg erforderlich, will Post
Schwerin nicht vorzeitig alle Chancen zum Klassenerhalt verspielen.
Trainerstimmen:
Erik Veje Rasmussen, Flensburg,
der die Schweriner am vergangenen Sonntag gegen Essen beobachtete: So klar zu gewinnen,
hatte ich nicht erwartet. Licu ohne Tor, eine starke Leistung unserer Abwehr.
Holger Schneider, Schwerin:
Das war heute gar nichts. Wir hatten es uns das ganz anders vorgestellt
SV Post Schwerin:
Krieter/Patz; Witt, Buhl (1), Hedin (4), Licu , Dourouklakis, Schimmler, Bahr (3),
Kaniowski , Ladig, Wild , Strack (2), Schneider (4), Hochhaus (7/6)