Schwerin (pb):
Wieder spielten die Post-Handballer chancenlos in ihrer Heimpartie, diesmal allerdings
gegen den amtierenden deutschen Meister SC Magdeburg. Gegen den Meister als Aufsteiger zu
verlieren, ist eigentlich fast normal. Allerdings das wie und die hohe Tordifferenz mit 14
Treffern enttäuschten die treuen Schweriner Zuschauer wieder einmal restlos. Ein Beispiel
der desolaten Schweriner Einstellung: Post liegt mit 4:2 in Führung, doch dann kommen 4/5
Spielminuten, die mal wieder bezeichnend für die Schweriner Spielweise sind. Vier Mal in
Folge gelingt dem Magdeburger Christian Schöne ein Torerfolg auf rechts außen. 4:3 ein
Heber, 4:4 und 4:5 Tempogegenstoß, 4:6 ein weiteres Schöne-Tor von rechts außen. Bei
allen vier Schöne-Toren macht Alexander Ladig in der Abwehr einen völlig überforderten
Eindruck gegen Schöne. In den folgenden Spielminuten enteilt Magdeburg bis zum 4:11 (15.
Spielminute) – Post ist wieder einmal frühzeitig auf die Verliererstraße geschickt
worden. Halbzeitstand: 11:17
Katastrophal der Beginn der zweiten
Halbzeit, innerhalb von drei Minuten steht es 11:21. Auch der Kurzauftritt des
schwedischen Ex-Nationalspieler Robert Hedin wirft Fragen auf. Kaum auf der Platte,
fabriziert er zwei kapitale Fehlwürfe. Magdeburg spielt locker weiter erfolgreich, bei
Post kein Lichtblick nach der knappen Eisenacher Niederlage (32:30) zu sehen. Sehr
bedauerlich, aber so spielt zu Hause nur ein potenzieller Absteiger. Wiederum versagten
die Leistungsträger des Post-Teams kläglich, Endstand: 23:37
Trainerstimmen:
Alfred Gislason, Magdeburg:
Lob an meine Mannschaft, wir konnten befreit aufspielen. So einen hohen Sieg habe ich
nicht erwartet.
Holger Schneider, Schwerin:
So hoch wollten wir nicht verlieren – wir haben heute eine Lehrvorführung erhalten.
Positiv ist Pavel Kaniowski hervor zuheben (Foto, Post-Spieler Pavel Kaniowski (11).
SV Post Schwerin:
Krieter/Patz; Witt, Buhl, Hedin, Licu (9/5) , Dourouklakis (1), Bahr (4), Kaniowski (3),
Ladig (2), Wild, Strack (2), Hochhaus (2)