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Sportreport pb: Post verliert Heimspiel gegen Magdeburg

Geschrieben am 20.03.02 um 22:10 von Peter Bohne


Das "Schlagerspiel" des Osten verliert Post Schwerin zu Hause vor 3.580 Zuschauern hoch mit 23:37 (11:17) gegen den deutschen Meister SC Magdeburg. Mit dieser weiteren Niederlage rückt der Abstieg aus der 1. Handball Bundesliga immmer näher.

post200302.jpg (16987 Byte)Schwerin (pb): Wieder spielten die Post-Handballer chancenlos in ihrer Heimpartie, diesmal allerdings gegen den amtierenden deutschen Meister SC Magdeburg. Gegen den Meister als Aufsteiger zu verlieren, ist eigentlich fast normal. Allerdings das wie und die hohe Tordifferenz mit 14 Treffern enttäuschten die treuen Schweriner Zuschauer wieder einmal restlos. Ein Beispiel der desolaten Schweriner Einstellung: Post liegt mit 4:2 in Führung, doch dann kommen 4/5 Spielminuten, die mal wieder bezeichnend für die Schweriner Spielweise sind. Vier Mal in Folge gelingt dem Magdeburger Christian Schöne ein Torerfolg auf rechts außen. 4:3 ein Heber, 4:4 und 4:5 Tempogegenstoß, 4:6 ein weiteres Schöne-Tor von rechts außen. Bei allen vier Schöne-Toren macht Alexander Ladig in der Abwehr einen völlig überforderten Eindruck gegen Schöne. In den folgenden Spielminuten enteilt Magdeburg bis zum 4:11 (15. Spielminute) – Post ist wieder einmal frühzeitig auf die Verliererstraße geschickt worden. Halbzeitstand: 11:17

Katastrophal der Beginn der zweiten Halbzeit, innerhalb von drei Minuten steht es 11:21. Auch der Kurzauftritt des schwedischen Ex-Nationalspieler Robert Hedin wirft Fragen auf. Kaum auf der Platte, fabriziert er zwei kapitale Fehlwürfe. Magdeburg spielt locker weiter erfolgreich, bei Post kein Lichtblick nach der knappen Eisenacher Niederlage (32:30) zu sehen. Sehr bedauerlich, aber so spielt zu Hause nur ein potenzieller Absteiger. Wiederum versagten die Leistungsträger des Post-Teams kläglich, Endstand: 23:37

Trainerstimmen:

Alfred Gislason, Magdeburg: Lob an meine Mannschaft, wir konnten befreit aufspielen. So einen hohen Sieg habe ich nicht erwartet.

Holger Schneider, Schwerin: So hoch wollten wir nicht verlieren – wir haben heute eine Lehrvorführung erhalten. Positiv ist Pavel Kaniowski hervor zuheben (Foto, Post-Spieler Pavel Kaniowski (11).

SV Post Schwerin: Krieter/Patz; Witt, Buhl, Hedin, Licu (9/5) , Dourouklakis (1), Bahr (4), Kaniowski (3), Ladig (2), Wild, Strack (2), Hochhaus (2) 

 

 


 
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