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OB-Kandidatur Axel Höhn: Das politische Aus?

Geschrieben am 11.04.02 um 09:09


"Schwerin (upb). Während sich OB-Kandidat Axel Höhn (SPD) noch zu wehren hat gegen Korruptionsvorwürfe des Stadtvizepräsidenten und 1. Vorsitzenden des Bundesverbands zum Schutz vor Rechtsmißbrauch (BSR), Edmund Haferbeck, gerät der Politiker jetzt - in der Endphase des Wahlkampfs - unter noch heftigeren Beschuß.

Es geht um die Rolle, die Höhn im Frühjahr 2000 in einem raffinierten Ausschreibungsschwindel gespielt haben soll. Ein Vorgang, der über Monate hinweg mühsam im Dunkeln gehalten wurde, könnte sehr rasch zum großen Skandal auswachsen.
Im Gegensatz zu Haferbecks aktueller Attacke, die größeren Schaden verhindern will, indem sie sich gegen Höhns gegenwärtig vorgeführte Handhabung des Programms "Schwerin 50plus" richtet und gegen eigenmächtige Zusagen gegenüber dem Chef der "dubiosen " (Haferbeck)Deutschen Vermögensberatung, Carsten Rönndahl-Vogt, wird sich Höhn im vollendeten Fall gegen den Verdacht zu verteidigen haben, in entscheidender Weise verantwortlich dafür gewesen zu sein, daß in einer treuhänderisch für die Landeshauptstadt Schwerin von der LEG Schleswig-Holstein ausgeschriebenen Verwaltungsleistung seinerzeit nicht einer der tatsächlichen Bewerber den Zuschlag bekommen hat, wie die Verdingungsordnung das bindend vorschreibt, sondern ein Unternehmen, das sich zwar überhaupt nicht beteiligt hatte, in dessen Aufsichtsrat Höhn jedoch saß und sitzt.
Vor dem Hintergrund der Kölner Ereignisse gerät die Schweriner SPD damit in ärgerliche Rechtfertigungsnöte. Höhns Genossen werden erklären müssen, weshalb es bis heute nicht möglich gewesen ist, unter Beibringung überzeugender Gründe zu dementieren oder aber die Sache auf andere gesittete Weise in Ordnung zu bringen.
"

 
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