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Geschrieben am 30.04.02 um 14:02
von Peter Bohne |
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Neuer Primera im auffallend mutigen Design und mit innovativer Technik ausgestattet
Hamburg (pb): Mit
seiner dritten Generation des Primera startet Nissan in diesem Frühjahr in ein neues
Designzeitalter. Die äußerst mutige, aber durchaus attraktive Karosseriegestaltung des
neuen Primera fällt recht positiv im Straßenverkehr auf. Die Leute sehen dem neuen
Nissan Primera nach, wie bei der Pressepräsentation in Hamburg allgemein festgestellt
wurde. Diese Nissan „Monosilhouette“-Form bricht das klassische
Limousinenformat, dazu Stephane Schwarz, verantwortlicher Studioleiter des
Primera-Projektes: „Unsere Intention war es, von den stereotypischen
Limousinen-Konzepten wegzukommen. Diese Fahrzeuge sind in der Regel sehr konservativ, weil
immer wieder die drei Grundelemente Haube, Kabine und Kofferraum betont werden. Wir
entwickelten den neuen Primera von innen nach außen, das Ergebnis ist die
Monosilhouette-Form. Sie vereint die Funktionalität des Innenraumes mit einem
aussagekräftigen Profil, das schon von weitem deutlich zu identifizieren ist“.
In der Tat, der neue Nissan Primera hebt sich dynamisch und funktionell von seinen
Mitwettbewerbern ab. Auch im Innenraum und im Bedienkonzept bedient sich der Primera neuer
Maßstäbe, setzt die mutige äußere Designgestaltung konsequent fort. Anzeigeinstrumente
und Informationssysteme sind weit nach vorne Richtung Frontscheibe platziert. Vorteil für
den Fahrer, er muss beim Blickwinkel zwischen Fahrbahn und Armaturen die „Brennweite“
seiner Augen weniger stark anpassen, weil diese viel näher im Blickwinkel seiner
Sehrichtung liegen. Eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der instrumententafel spielte
das unterhalb des bis zu sieben Zoll großen TFT-Displays angebrachte N-FORM-Bediensystem.
Klimaautomatik, Navigation, Bordcomputer, Info-System, Telefon, Radio, alles wird über
einen multifunktionalen Kontroll-Hebel (Joysticks) geregelt. Clou des Systems, beim
Einlegen des Rückwärtsganges schaltet sich die für den Primera acenta und Primera tekna
serienmäßige Rückfahrkamera ein und liefert ein ihr Bild auf das zentrale Info-Display.
Der neue Nissan Primera besitzt eine hohe aktive und passive Sicherheitsausstattung,
leider ist das optional lieferbare ESP nur für den Primara tekna Serie. Ebenfalls
optional bietet Nissan für den Primera 2,0 mit Hypertronic-CVT-M6-Getriebe als erster
Anbieter im D-Sekment eine intelligente Geschwindigkeits-regerlanlage ICC an. Ein in der
Front des Fahrzeuges integrierter Infrarotlaser-sensor ist mit dem elektronischen
Fahrpedal, dem Motormanagement und dem Bremssystem vernetzt. Wird ein vorprogrammierter
Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht eingehalten, bremst das System
zunächst sanft und linear, dann gegebenen falls auch nachhaltiger ab. Der Fahrer wird
durch ein Warnsignal auf diese Gefahrensituation hingewiesen.
Limousine und Traveller (Kombi) werden mit drei Motorvarianten (1,8-Liter/116 PS,
2,0/140) und 2,2 Di/126 PS in den drei Ausstattungsversinen visia, acenta und tekna
angeboten. Grundpreis: ab 20.450,- €
Fazit: Ein beachtenswertes Auto mit vielen Innovationen, einem mutigen
Design und in der Top-Ausstattung einfach Spitze.
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