Sportreport pb: Handball-Bundesliga SV Post Schwerin
Geschrieben am 05.05.02 um 03:03
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Post Schwerin verliert in Hameln
Im Kellerduell Letzter gegen Vorletzter verliert Post Schwerin in Hameln mit 29:27
Hameln (pb): Es war das
Spiel "Not gegen Elend". Das Elend hat sich in Hameln schon seit Spieltagen fest platziert, die SG Hameln auf dem letzten Tabellenplatz steht als Absteiger fest. Ihr heutiger Gast, Aufsteiger Post Schwerin, ist spätestens seit Beginn der Rückrunde in
Not bezüglich Klassenerhalt (vorletzter Tabellenplatz) und eigentlich ohne sportliche Chance die 1. Bundesliga noch zu halten.
Anwurf in der Rattenfängerhalle hatte nach einer Gedenkminute für die Erfurter Opfer Post Schwerin, den ersten Wurf von Markus Hochhaus hält Torwart Volker Hoffmann (Hameln), im zweiten Angriffsversuch gelingt Dirk Schimmler das 0:1. Dann geht Hameln
durch Tore von Olaf Sandro und Robin Gielen (3 Tore) mit 4:2 in Führung. Post konnte durch zwei 7m (Licu) den Anschluss zum 4:3 erzielen und kam durch Dirk Schimmler zum Ausgleich 4:4. Die weiteren Spielstände 5:7 (15. min.), 10:10 (22.) und 12:11
(27.). Halbzeitstand 15:12
Nach den Wiederanpfiff sahen die rund 500 Zuschauer einen schnellen Tempoangriff der Schweriner, den Stefan Strack zwar zum 15:13 verwandelte. Im Gegenzug aber kam Hameln zu drei Toren (18:14/36.), dann verkürzten Bahr, Licu und Ladig auf 18:17. Patz
löste Krieter im Tor ab, Post ist wieder im Spiel und kommt durch 7m (Licu) zum Ausgleich (18:18/42.). Ausgeglichen weiterhin die Partie, doch in der 50. Spielminute führt Hameln mit 24:22. Durch zwei Tore von Stefan Strack und einen Gewalttreffer
von Licu kommt Post zum Ausgleich (25:25/54.), aber Hameln legt immer wieder ein Tor vor. Dann leistete sich der Post-Grieche Dourouklakis eine zwei Minuten Strafe und die Überzahl nutzte Hameln zum vorentscheidenden 28:26. Endstand: 29:27
Trainerstimmen:
Volker Mudrow, Hameln: Wir kämpfen bis zum letzten Spiel und freuen uns, dass es Schwerin heute zum Sieg gereicht hat. Mit 29:27 sind recht viele Tore gefallen, das Spiel war spannend, die Zuschauer konnten sich über unseren Sieg freuen.
Holger Schneider, Schwerin: Herzlichen Glückwunsch an Volker. Ich bin traurig, dass es hier für uns nicht zum Sieg gereicht hat.
Frage eines Schweriner Journalisten an Hamelns Trainer Mudrow: Können Sie die rote Laterne des Letzten noch abgeben ? Antwort: Ziele sollte man immer haben - unser Ziel: die rote Laterne Schwerin überlassen. Schneider: Schaffst Du nicht !
Spielt Post weiter so erfolglos, ist der letzte Schritt Richtung Tabellenende für Post Schwerin noch denkbar.
SV Post Schwerin: Krieter/Patz; Witt (1), Licu (13/5) , Dourouklakis, Schimmler (2), Bahr (1), Kaniowski (1), Ladig (3), Wild, Strack (5), Hochhaus (1)
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