Autoreport pb: Zwei und vier Räder für den Sommer
Geschrieben am 31.05.02 um 22:10
von Peter Bohne |
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Der Sommer kommt, die warmen Tage werden häufiger. Höchste Zeit, sich bei Bedarf nach neuer Mobilität für die Sommermonate zu orientieren. Ob nun ein neues Rad, ein Motorroller oder ein Cabrio, drei Neuvorstellungen für einen schönen Sommer:
Schwerin/
Spornitz (pb):
„Hercules Sports Tourer“; eine Bikemotion der Firma Hercules,
die Tradition, Emotion und Evolution in ihrem umfangreichen Produktionsprogramm
gewährleistet. Die Firma Hercules im Fränkischen produziert seit 1886 Fahrräder
(Gründer: Carl Marschütz, Nürnberger Velozipedfabrik Hercules), kann heute als Pionier
des Komforts bezeichnet werden und ist Vorreiter auf dem Gebiet der vollgefederten
Serienbikes. Das junge Hercules-Team von Entwicklern, Designern und
Konstrukteuren vervollständigte die einzelnen Komfort-Komponenten der firmeneigenen
Bike-Produktion zum Konzept „H.S.T.“ (Human Suspension Technology). Die
H.S.T.-Symbole für Federgabel, Hinterradaufbau, Human Comfort Position Vorbau,
Sattelstütze, Wirbelsäulengerechte Vollfederung und Lenkergriffe, erleichtern die
Kaufauswahl. Der heutige Hercules-Sitz ist in Neuhof/Zenn. Pro Jahr werden 140.000
Fahrräder produziert, seit 1999 ist Hercules wieder Marktführer im deutschen
Fahrradhandel. Alle Hercules Bike-Varianten, vom City-Modell, über Trekking- und
Cross-Bikes bis hin zum Race- und Kid-Bikes, werden mit hochwertigen Zubehör- und
Ausstattungsteilen der Firmen Continental, Schwalbe, DT-Swiss und Stella Italia
komplettiert. Der Verkauf erfolgt über den Zweirad-Fachhandel, er garantiert den
perfekten Montagezustand, berät zur Modellwahl, der richtigen Rahmenhöhe und der
individuellen Einstellung der Fahrerposition.
Nach einer Rundtour zu Schweriner
Fachhändler fanden wir den Hercules Sports Tourer beim Fahrrad-Fachhandel Kather in
Schwerin/Margaretenhof. Fachkompetente Beratung, Probefahrt Angebot und eine eventuell
mögliche Inzahlungnahme eines gebrauchten Fahrrades sprechen für diesen Fachhandel.
Preis: 999,-€
Motorroller Aprilia
„Leonardo 125 ST“: Aprilia präsentiert seinen Roller Bestseller
komplett überarbeitet für 2002 in frischem Gewand als LEONARDO mit der Zusatzbezeichnung
„ST“. Nach fünf erfolgreichen Jahren wartet der Leonardo nun mit neuer Optik
und optimierter Technik auf. Seit seiner Einführung 1996 baute Aprilia den Leonardo über
100.000 mal – und verkaufte ihn in vielen Ländern Europas mit großen Erfolg. In
Deutschland wird von den drei gefertigten Varianten 125, 150 und 250 ccm ausschließlich
der Leo 125 ST angeboten.
Trotz der zahlreichen Änderungen behielt der neue LEONARDO ST
seinen unverwechselbaren Charakter: Er ist flink, wendig und schnell wie ein Sportler, und
bietet Image und Komfort eines Maxi-Rollers. Auch das Fahrwerk ist in seiner Klasse
einmalig und extrem einfach und sicher zu fahren.
Der LEONARDO ST bietet jede Menge Fahrspaß und verbindet hohen
Fahrkomfort, optimalen Windschutz und maximale aktive Sicherheit in einem Rollerkonzept.
Unter der eleganten Karosse kommt der tausendfach bewährte, flüssigkeitsgekühlte
Vierventil-Viertakt-Motor mit 8,5 kW (12 PS) Leistung zum Einsatz, der den LEONARDO ST
locker auf eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 100 km/h beschleunigt.
Fazit nach einer
65 Kilometer Tour durch die Lewitz: Rund 30 Jahre ist es her, dass ich ein motorisiertes
Zweirad (Motorroller Berlin, Zündapp 200, MZ ES 150) gefahren bin. Und so fuhr ich
gespannt Richtung Spornitz, wo ins dortige Landhotel Aprilia einige Motor-Journalisten
eingeladen hatte. Aus dem breiten Aprilia-Testangebot wählte ich mir den Motorroller
Leonardo 125 ST aus, für einen Wiedereinstieg ins Zweirad-Erlebnis hielt ich rund 12 PS
für ausreichend. Der Leonardo fährt sich dank Fliehkraftkupplung und seiner
Getriebe-Automatik (Riemenvariomatik) angenehm unkompliziert, ein Knopfdruck und der
elektrische Anlasser startet den leisen 125 ccm Viertakt-Motor. Ein bisschen die
Motordrehzahl erhöhen und schon geht es los. Vorder- und Hinterradbremse werden über die
zwei Handbremshebel bedient. Das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt, der Wiedereinstieg
ins Rollerfahren gelang ohne Probleme. Preis: 3.199,- €
Fixes Klappdach für Sonnentage
– Peugeot 206 CC: Lange angekündigt, endlich am Markt, aber leider immer
noch mit ein wenig zu viel Wartezeit behaftet .- das Peugeot Modell 206 CC. Dieses
bildschöne Cabrio-Coupé zieht die Freiluftliebhaber in seinen Bann. Als die konsequent
in die Serienproduktion umgesetzte Weiterentwicklung der bereits 1998 vorgestellten Studie
20©, präsentiert sich der 206 CC als ein Auto mit zwei Gesichtern. Dank seines
elektrohydraulisch betätigten, zweiteiligen Klappdachs ist der 206 CC mal Coupé, mal
Cabrio.
Verwandlungszeit:
kurze 17 Sekunden.
Nach dem manuellen Entriegeln genügt ein Knopfdruck, um oben ohne
zu fahren. Die vier Seitenscheiben fahren automatisch nach unten, die Kofferraumklappe
öffnet sich nach hinten, um das zusammengeklappte Dach aufzunehmen und schließt sich
wieder.
Bei geöffnetem Dach verbleiben
allerdings nur noch 175 Liter Kofferraumvolumen, in Coupé-Konfiguration sind es immerhin
410 Liter Fassungsvermögen. Zwei Motorvarianten stehen zur Auswahl: 1,6-Liter mit 80
kW/109 PS und 2,0-Liter mit 100 kW/136 PS. In der 1,6-Liter Version und 109 PS ist das 206
Cabrio-Coupé ausreichend motorisiert, ermittelter Durchschnittverbrauch: 7,66 Liter Super
pro 100 km..
Wer meint, mehr Fahrleistung und
Komfort haben zu wollen, kann 27 Pferdestärken mit dem 2,0-Liter Aggregat mehr erhalten
und das höchste Ausstattungspaket „Platinum“ ordern. Dann allerdings kostet der
kleine 2+2 Sitzer stolze 22.070,- €, während das Basismodell CC 110 (1,6 Liter) ab
18.170,-€ zu haben ist.
Fahreindruck: Das
Wetter kurz vor Pfingsten spielte mit, offen fahren war angesagt. Das innovative Klappdach
zu öffnen (siehe Fotos) ist dank elektro-hydraulischer Betätigung ein Kinderspiel,
Cabrio-Flair stellt sich also ohne Kraftanstrengung sofort ein. Es macht richtig Spaß,
diesen kleinen Flitzer „oben ohne“ zu fahren.
Fotos (9): P. Bohne
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