Schwerin
(pb): Der dritte Heimsieg in der Vorrunde des TOP-Teams-Cup sollte heute auf dem
Parkett der Volleyballhalle eingespielt werden. Nach den glatten 3:0-Siegen gegen Odessa
und Athen (schwerin-news berichtete) hatten die SSC-Damen gegen den rumänischen Gast noch
eine Rechnung offen. Das Hinspiel verlor der SSC 3:0, die kalte Halle in Rumänien (nur 11
Grad, so Teammitglied Burkhard Wiebe) ließ das SSC-Spiel „einfrieren“, auf
Touren kamen die Schweriner Mädels nicht wie erhofft. Mit einem heutigen Sieg könnte man
beruhigter Richtung Odessa starten, um im letzten Vorrundenspiel nicht um alles oder
nichts zu spielen.
1. Satz: Von der ersten eigenen Aufgabe an führt
der SSC, gestaltet diesen ersten Satz erfolgreich über die Spielstände 1:0, 1:1, 5:1 und
8:4 (jeweils Punkt P. Wolf) und lässt Piatra Neamt nie ins Spiel kommen. Die Schweriner
Mädels spielen herzerfrischenden Volleyball und gewinnen den Satz klar mit 25:12.
2. Satz: Zunächst geht Piatra Neamt schnell mit 0:4
in Führung, dann gelingen Mariya Polyakova und Angela Kryvarot zwei Punkte für den SSC.
Den dritten Punkt bekommen die Schweriner Damen geschenkt, Aufgabe ins Aus. Bei den
SSC-Punkten zum 4:5, 5:6 und 7:6 Aufregung auf der rumänischen Bank, die die
Schiedsrichter Entscheidungen nicht so recht verstehen wollen. Ab der 8:7 SSC-Führung
durch Angela Kryvarot bleibt Schwerin bis zum Satzgewinn 25:10 stets in Führung. Starke
Leistung im zweiten Satz von Irina Fentotova, der beim Spielstand 13:11 drei Punkte in
Folge gelingen.
3.
Satz: Der dritte Satz ist bis zum 6:6 völlig ausgeglichen in den Spielanteilen.
Vom 9:6 (Aufgabe As P. Wolf) bis zum 12:6 gelingen vier Schweriner Punkte in Folge, danach
kommt Piatra wieder ins Spiel und verkürzt auf 12:11. Und es bleibt jetzt im dritten Satz
richtig spannend. Beim 17:17 und 20:20 sowie 21:21 ist der Ausgang dieses Satzes völlig
offen, doch ein Aufgabe-As von Cathleen Weiß bringt Schwerin entgültig auf die
Siegerstraße. Satzgewinn 25:22, Matchgewinn 3:0. Die 400 Zuschauer feiern die SSC-Damen.
Foto (2): P. Bohne
Trainerstimmen:
Viorel Rosioru (frei interpretiert vom Co-Trainer
Berthold VasuicaI), Neamt: Heute war Schwerin das bessere Team. Kein
Problem für uns, noch ein Sieg zu Hause gegen Athen sollte uns wohl für`s Viertelfinale
reichen.
Michael Schöps, Schwerin: Wir sind froh, heute
gewonnen zu haben – auch noch Dank für die Gastfreundschaft in Rumänien. Wir
spielten in Rumänien sehr schlecht, so war der 3:0 Sieg heute nicht vorhersehbar.
Die Zuschauer sahen heute ein sensationell gutes Schweriner Spiel, unser Block war gut,
die Feldverteidigung bestens. Odessa: vielleicht können wir dort auch was reißen. Wir
wollen ins Viertelfinale!
SSC mit: Kryvarot, Weiß, Schlüter, Petrasova, Wolf; Fentotova,;
Polyakova, Müller