Schwerin
(pb): Nach dem schwer erkämpften 3:2 Heimsieg im EC Top Teams Cup gegen Zeiler
Köniz (Bern) – schwerin-news berichtete aktuell - , konnten die SSC-Damen einen
klaren 3:0 Sieg im Punktspiel auswärts gegen den Dresdner SC erreichen.
Leider wurde dann das EC-Rückspiel in Bern am vergangenen Mittwoch
mit 3:0 verloren. Nur im ersten Satz gegen Köniz konnte der Schweriner SC das Spiel nach
18:11 Rückstand noch offen gestalten und gab den Satz erst beim Punktstand 27:25 ab. Mit
jeweils 25:19 verlor der SSC dann die Sätze 2 und 3 und das Match nach 68 min. klar 3:0.
„Kampflos dem Schicksal ergeben“ lautete dann auch die
Schlagzeile der SVZ-Sportredakteurin Martina Kasprzak in ihrer Spielnachbetrachtung am
Freitag in der Schweriner Volkszeitung. „Art und Weise der 0:3-Niederlage des SSC bei
Zeiler Köniz enttäuschend“ und „desolate Vorstellung“, so weitere Sätze
im SVZ-Nachbericht. Und Trainer Michael Schöps wird zitiert mit: „Für mich ist
enttäuschend, mit wie wenig Herz die Mädels heute Volleyball gespielt haben“.
Wenig verständlich, wie so wohl recht leichtfertig die Chance zum
Einzug in die Endrunde des Europa-Pokals vergeben wurde. Heute nun stellte sich die Frage,
ist das Negativerlebnis von Bern verarbeitet und kann im Heimspiel gegen den Zweiten der
Bundesligatabelle SSV Ulm (20:6 Pkt.) ein Sieg errungen werden ?
1. Satz: 5:3 und 6:4 zwei Schweriner Führungen,
doch nach dem Ausgleich 6:6 dominierte nur noch der SSV Ulm. Schwetriner Hoffnung keimte
zwar beim Anschlusspunkt zum 16:17 nochmals auf, doch Ulm konterte geschickt und
gewann verdient den ersten Satz 18:25.
2. Satz: Im zweiten Satz lag der SSC schon 9:14
zurück, ehe Jana Müller der Ausgleich zum 16:16 gelang. Bis zum 20:20 (Punkt Angela
Kryvarot) blieb der Satzstand ausgeglichen, dann ging der SSC durch Irina Fentotova mit
21:20 in Führung. 22:20 und 23:20 Angela Kryvarot, P. Wolf schlägt ihre Aufgabe ins Aus
(23:21), den 24. Punkt macht Irina Fentotova und als Ellen Leferink ihre Sprungaufgabe ins
Netz setzt, Satzgewinn SSC und Ausgleich zum 1:1.
3. Satz: Beim Spielstand 4:14 bahnt sich ein
Schweriner Debakel an, ganz so schlimm wird es aber nicht. Schwerin verliert den dritten
Satz mit 18:25.
4. Satz: Der SSC bestimmt weitgehend den Verlauf des
vierten Satzes, liegt zumeist mit ein/zwei Punkten in Front. Beim 12:11 (Aufgabe Ellen
Leferink) schafft Ulm zwar den Anschluß, Jana Müller aber gelingt sofort wieder ein
Punkterfolg. 14:12 und 15:12 durch Mariya Polyakova und Angela Kryvarot, Schwerin bleibt
weiter erfolgreich und gewinnt Satz 4 über die Punktstände: 18:14, 23:17 sicher mit
25:18 und gleicht zum Spielstand 2:2 aus.
5. Satz: Zwar geht Ulm 0:1 in Führung, doch dann
bestimmen die Schweriner Mädels lange das Geschehen auf dem Parkett. Mit 8:6 werden die
Seiten gewechselt, erst der Punkt durch Elke Wijnhoven zum 11:11 bringt den SSV Ulm wieder
ins Spiel. Bei den Spielständen 14:13, 15:14, 16:15 und 17:16 hat Schwerin viermal
Matchball, doch alle währt Ulm erfolgreich ab. Die Ulmer können dann ihren ersten
Matchball erfolgreich abschließen und gewinnen den 5. Satz mit 17:19 und das Spiel 2:3. Foto: P. Bohne
Trainerstimmen:
Mathias Eichinger, SSV Ulm: Zum Schluss ein
glücklicher Sieg für uns.
Michael Schöps, Schwerin: Gratulation an Ulm,
Schweriner Sieg war auch möglich. Im vierten Satz haben wir ein gutes Spiel gezeigt, der
5. Satz war sehr umkämpft. Zum Teil bin ich mit der heutigen Mannschaftsleistung
zufrieden, mit dem Spiel fast, nicht aber mit dem Ausgang.
SSC mit: Kryvarot, Weiß, Schlüter, Petrasova,
Schulz, Wolf; Fentotova,; Polyakova, Müller