Serverin (pb): Vor
zwei Wochen verweilte Ex-Europameister Armin Kremer zu Gesprächen seines Einsatzes in der
Asien-Pazific-Meisterschaft im westaustralischen Perth. Der Test im Mitsubishi und die
persönlichen Abstimmungen verliefen äußerst positiv. Der Sportreport pb sprach mit dem
33-jährigen Severiner nach dessen Rückkehr vom fünften Kontinent..
pb: Armin, mit welchen Eindrücken kehrst Du aus Australien zurück?
Mit einem richtig positiven Eindruck, ich bin angenehm überrascht. Das Team „Race
Torque“ arbeitet sehr professionell, will die Asien-Pazifik-Meisterschaft 2003
gewinnen und bietet sowohl die materiellen wie finanziellen Voraussetzungen dazu auf.
pb: Wie
verliefen Test und Gespräche ?
Ich konnte rund 200 km auf australischen Schotter einen Mitsubishi Lancer Evo 7 testen,
verschiedene Reifen probieren und führte längere Gespräche mit den
Team-Verantwortlichen. Speziell der Reifenhersteller MRF (Indien) hat sehr große
Möglichkeiten, diverse Reifenprofile und Mischungen in kürzester Zeit zu produzieren und
uns zur Verfügung zu stellen.Übrigens, in Perth herrschten rund 40 Grad Wärme.
pb: Welchen
Eindruck hinterließ das Rallye-Auto bei Dir ?
Der Mitsubishi Lancer Evo 7 ist nach dem Gruppe-N plus Reglement vorbereitet, war aber
noch ein Rechtslenker. Es war keine zu große Umstellung, nur der Blick aus dem Auto bei
hohen Geschwindigkeiten ist doch etwas ungewohnt gewesen. Für die Meisterschaft wird
allerdings ein links gelenktes Auto zum Einsatz kommen.
pb: Also alles klar zum Start ?
Seit gestern Abend ja, letzte Details sind abgestimmt, der Vertrag unterzeichnet.
Der erste Start erfolgt zur Rally of Canberra (AUS) 25. – 27. April 2003.
pb: Geklärt ist auch ist auch die Frage nach dem Co-Piloten. Der
Berliner Polizei Hauptkommissar Fred Berßen (an der Seite von Armin Kremer Rallye
Europameister 2001 im Toyota Corolla WRC) wird die vom Team geplanten sechs Läufe zur
Asien-Pazific-Meisterschaft bestreiten.
Foto (2): Mitsubishi Lancer Evo 7; Team Race Torque, Perth (AUS)
Foto (2): P. Bohne
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