Schwerin
(pb): Die 2.350 Zuschauer in der Schweriner Sport- und Kongresshalle sahen 3 x 20
min. hervorragenden Handballsport . Erfreulich dabei, Post hielt mit, bestimmte
phasenweise gar den Spielablauf auf dem Parkett und lag beim Spielstand 28:25 bzw. 29:26
im dritten Drittel mit drei Toren in Führung. Am Ende setzte sich der SC Magdeburg knapp
mit 36:38 durch.
Insbesondere im ersten Spielabschnitt über 20 Minuten spielte die
Post-Sieben groß auf. Alle sechs Feldspieler stets in Bewegung, Das 1:0 erzielte Robert
Licu per 7m, Ivica Ovran legte nach zum 2:0. Der stark aufspielende Sigfus Sigurdsson
verkürte auf 2:1. und zwei Tore von Alexander Ladig brachten gar eine 4:1 Führung. Nach
20 Minuten stand es 12:11 für Post Schwerin.Im zweiten Drittel brachte der SC Magdeburg
Stefan Kretzschmar, Joel Abati, Nenad Perucicn, doch Post, nun nach Stange mit Michael
Krieter im Tor, konnte seinen erfreulichen Spielaufbau weiter umsetzen. Und als es
Sven Thormann mit einem Tempoangriff gelang, ein Tor zu erzielen, führte Post auch noch
nach Abpfiff des zweiten Drittel (25:24).
Als Ivica Obrvan sein fünftes Tor zum 28:25 gelingt, liegt Post in
der Folge dreimal mit drei Toren in Front (29:26/Rauch) u8nd 30:27/Melzer).Den Ausgleich
zum 31:31 wirft Sigfus Sigurdsson, Lars Klüttermann kann nochmals für Post ausgleichen
(34:34)und Alexander Rauch zum 35:35. Doch als dann Stefan Kretzschar das 35:38 für sein
SCM-Team gelingt, kommt nur noch Auril Witt zum letzten Post-Tor. Endstand: 36:38.
Ein Klasse
Testspiel von beiden Seiten, nach Spielschluss war Super-Star Stefan Kretzschar (Foto
Mitte)stark umringter Autogramm-Schreiber. Spielt Post Schwerin so am kommenden Sonnabend
in Stralsund beim vorentscheidenden „Gippel-Treffen“ um die Führung in der 2.
Bundesliga Nord auf, sollte die Schweriner beide Punktze vom Strelasund mit nach Schwerin
nehmen können. Dieses Spiel hat Vorfreude auf die 1. Bundesliga ausgelöst – Post,
der Wiederaufstieg ist Pflicht !!!
Post Schwerin spielte mit: Krieter, Stange; Witt (5), Buhl (ohne
Einsatz), Rauch (3), Licu (8/2), Bahr (3), Obrvan (5), Ladig (4), Thormann (2), Strack
(1), Klütermann (1), Melzer (4). Hahn und Günther wurden wegen leichter Verletzungen
für das Stralsund Spiel geschont. Foto (2): P. Bohne