Kremer/Berßen gewinnen den ersten Lauf der Asien-Pazific-Meisterschaft 2003
Geschrieben am 27.04.03 um 12:12
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Rally of Canberra - 1. Lauf der FiA Asien-Pacific-Rally Championship
Sieger der Rallye of Canberra werden Cody Crocker/Greg Foletta (AUS/Subaru), das MRF Tyres-Team Armin Kremer/Fred Berßen erreicht den 5. Gesamtrang und wird Sieger der Auftaktveranstaltung der Asien-Pazific-Meisterschaft 2003 im Gruppe N+ Mitsubishi Lancer Evo 7
Aus Canberra berichtet Peter Bohne
(pb): Während der drei Tagesetappen der Rally of Canberra verbesserte sich das MRF Tyres-Team Armin
Kremer (Friedrichsruhe bei Schwerin) und sein Berliner Co-Pilot Fred Berßen kontunuierlich. Nach den ersten sechs Wertungsprüfungen am Freitag belegten sie Rang 8, Sonnabend gelang eine Verbesserung auf Platz 7 und am heutigen Sonntag ließ der
33jährige Kremer den Knüller seines Auftritts in Australien folgen.
Wochenlang hatte es in Canberra nicht mehr geregnet, heute früh schüttete es teilweise recht heftig vom Himmel. Armin Kremer: "Keine Ahnung, wie sich die MRF-Reifen bei Nässe auf den hiesigen Schotterstrecken verhalten". So begann heute früh ein
weiteres Abenteuer Australien. Dies meisterten Kremer/Berßen mit Bravour. Armin Kremer ließ den MRF-Mitsubishi über den australischen Schotter so richtig fliegen, markierte gar zwei WP-Bestzeiten und lag vor der letzten WP 22 nur 1/10 Sekunde hinter
dem zu diesem Zeitpunkt noch den ersten Lauf zur Asien-Pazific-Meisterschaft an führenden Japaner Fumio Nutahara (Mitsubishi).
Die WP 22 (Kowen North III; 7:59 km) durchfuhren Kremer/Berßen in der WP-Bestzeit von 4:20,6 min., der Japaner konnte diesen Speed nicht mitgehen, verlor mit seiner Zeit von 4:24,3 die entscheidenden Sekunden zu Kremer. Zuvor allerdings Hochspannung
im Team und beim Service. Kremer hatte Probleme mit dem hinteren linken Dämpfer gemeldet. Nach drei harten Einsatztagen war der Vorrat an Dämpfern aufgebraucht. So musste Teamgefährte David Doppelreiter herhalten. Aus seinem Mitsubishi wurde der
Dämpfer für Kremer gewechselt. Wie richtig diese Entscheidung war, zeigte sich bereits nach Doppelreiters Start zur letzten WP. Keine 400 m hatte der Wiener absolviert, da platze der Dämpfer. Der Österreicher konnte aber die WP beenden und wurde
letztlich 12. im Gesamtklassement. Mit diesem Missgeschick hätte Kremer keine WP-Bestzeit erzielen können und wäre in der Platzierung nicht am Japaner Nutahara vorbei gekommen.
Armin Kremer: "Es ist sehr positiv für uns, den ersten Lauf zur Asien-Pazific-Meisterschaft gewonnen zu haben. Wir haben das Maximum möglich gemacht, das Reifen, Auto und wir selbst leisten konnten. So wurde es noch ein guter Start in die
Asien-Pazific-Serie. Nun folgt aber noch jede Menge Arbeit, um für die Folgeveranstaltungen gerüstet zu sein".
Fred Berßen: "Nach den ersten zwei Tagen hatten wir es nicht mehr für möglich gehalten, noch gewinnen zu können. Armin fuhr heute phantastisch und auch die heutige Reifenwahl nach einigen Profilkorrekturen (Profil nachträglich schneiden) brachte
einige Sekunden.
A Rodricks, General Manager MRF (Indien): "Ich habe gehofft, dass möglicher Weise unser Team Kremer/Berßen gewinnt. Wir engagieren uns erst seit letztem Jahr in der Asien-Pazific-Meisterschaft, belegten 2002 Platz 2 in der Gruppe N. Jetzt haben wir
uns mit zwei guten Fahrern verstärkt, mit dem heutigen Resultat bin ich sehr zufrieden".
Endergebnis nach 22 WP (inoffziell):
1. Crocker (AUS), Subaru, 2:50:52,0 h
2. Pedder (AUS), Mitsubishi, 2:51:26,2
3. Herridge (AUS), Subaru, 2:52:17,4
4. Ordynski (AUS), Mitsubishi, 2:53:56,5
5. Kremer** (D), Mitsubishi, 2:53:56,7
6. Argyle ** (AUS), Mitsubishi, 2:53:57,4
7. Nutahara ** (J), Mitsubishi, 2:54:05,5
12. Doppelreiter ** (A), Mitsubishi, 3:06:19,0
** eingetragene Starter Asien-Pazific-Meisterschaft
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