Nürburgring
(pb): Punkt 15:00 Uhr heute Nachmittag wurde das 31. Internationale ADAC Zürich
24h-Rennen Nürburgring gestartet. Den ersten Törn für das Zracing-Team fuhr der
Neuhofer Jürgen Baumgarten (Foto von links: Jürgen Baumgarten, Rainer Reich, Andreas Fink). Eigentlich sollte er neun Runden absolvieren, im Opel Astra
opc kam er aber bereits nach sieben Rennrunden und einer Fahrzeit von ca. 92 Minuten zum
Fahrerwechsel und Nachtanken an die Box.
Jürgen Baumgarten: "Die Tankanzeige fing gerade an zu leuchten,
bevor ich eventuell noch wegen Benzinmangel in der nächsten Runde liegen bleibe, bin ich
lieber reingekommen. Das Auto hat leider zu wenig Leistung. Alles was ich durch
fahrerisches Können auf der Nordschleife gut mache, verliere ich auf den superschnellen
rund 4,5 km Grand-Prix-Kurs".
36
Liter Super nachgetankt, ein kurzer Check rund ums Auto und ab heißt es für Fahrer
Nummer 2 Rainer Reich (Ottobeuren). Acht Runden und rund 207,5 km liegen nun vor ihm.
In Führung nach 12 Runden und den ersten Boxenstopps:
Manuel Reuter im Opel V8 Coupe, vor Lucas Luhr im Manthey-Porsche 996
und Uwe Alzen (Porsche 996 Turbo).
20:00
Uhr am Ring: Jürgen Baumgarten startete gerade zu seinem zweiten Törn.
Zwischenzeitlich waren Rainer Reich und Andy Fink im Einsatz. Kurzes Problem als Rainer
Reich an Andy Fink den Astra übergab. Beim der Kontrolle des Festsitzes der Radmuttern
konnte vorne rechts nicht das erforderliche Drehmoment erreicht werden. Da in Box kein
Platz war, wurde Fink noch auf eine verhaltene Runde geschickt. Nach dieser wurden dann
alle fünf Radbolzen gewechselt, 10 Minuten Zeitverlust, aber die Sicherheit des Fahrers
steht absolut im Vordergrund. Andy Fink absolvierte dann seine Runden ohne Probleme und
konnte den Astra an Jürgen Baumgarten übergeben.
21:30 Uhr am
Ring: Nach sieben Runden kommt Jürgen Baumgarten zum Fahrerwechsel an die Box. Der
Astra läuft ohne Probleme, riesige Probleme dagegen beim Alzen-Team. Sein Porsche 996
Turbo mit der Start-Nr. 2 steht mit Getriebeschaden in der Box, Reparaturzeit weit über
eine Stunde. Arg erwischt hat es auch das Opel-Werksteam um Peter Dumbreck. Ein "Kleiner"
schoß den DTM-Opel Astra V8 Coupe in Runde 33 ab. Am Lenkrad saß der Holländer Jeroen
Bleekemolen, zwei Räder abgerissen - keine Chance der Rettung von der Strecke, das
Aus für die Startnummer 6.
Nach vierzig Runden in Front: Opel OPC-Team Phoenix mit Manuel Reuter, Platz 2 Abt
Sportsline (Wendlinger & Co.), Dritter die Zakspeed-Viper. Es wird Nacht am Ring
unterhalb der Nürburg, aktuell geht es ab morgen Vormittag weiter.
Foto (4): P. Bohne