Rotorua/Schwerin(pb):
Armin Kremer: „Wir hatten zu wenig Erkenntnisse über die
Streckenbeschaffenheiten hier vor Ort. In den engen und langsamen WP-Abschnitten verlor
ich regelmäßig Zeit, in schnellen Passagen mit hartem Untergrund lief es wesentlich
besser“.
Massive Abstimmungsprobleme am Fahrwerk ihres Mitsubishi Carisma Evo 7 ließen für das
MRF-Team Armin Kremer/Fred Berßen bei der Rally of Rotorua (Neuseeland) keine bessere
Platzierung zu. Alle Versuche in Vorbereitung des Starts und während der Veranstaltung
das Übersteuern und Traktionsverhalten ihres Mitsubishi zu verbessern, schlugen fehl (Foto:
MRF-Team).
Welchen Einfluss in Neuseeland Streckenkenntnisse aus vorangegangenen Veranstaltungen
hatten, zeigte sich Sonntag früh. Auf der ersten Wertungsprüfung der dritten Tagesetappe
(WP 11 „Waiotapu“) - in der diesjährigen Variante für alle Teilnehmer „Neuland“
– sorgte Armin Kremer für einen gehörigen Paukenschlag. Schnell, anspruchsvoll und
24,13 km lang, lag diese WP Armin Kremer bestens und er absolvierte sie mit der
zweitbesten Zeit (13:47,1 min.), 15,7 Sekunden. hinter der Bestzeit von Andrew Hawskeswood
(NZ; Mitsubishi, Gr. A8).
Kremer: „Wir hatten Reifen mit weicherer Gummimischung verwendet
und lagen damit richtig. Hier zeigte sich recht eindrucksvoll, dass die anderen Piloten
nur von ihren guten WP-Kenntnissen profitieren“. Kremers Teamgefährte David
Doppelreiter (MRF-Tyres; Wien) fuhr noch auf Rang 10 vor, der Bayer Niki Schelle (Monster
Sport Australien) belegte im Suzuki Ignis Super 1600 Platz 12.
In der Wertung der Asien-Pazific-Meisterschaft mussten Armin Kremer und Fred Berßen
ihre Führung nach diesem zweiten Lauf an den Japaner Fumio Nutahara (Mitsubishi/26
Punkte) abgeben. Platz 2 für Armin Kremer (21), dritter Geof Argyle (NZ/19) und auf Rang
4 Titelverteidiger Karajmit Singh (MAL/Proton Pert) mit 19 Punkten. Nächster
Wertungslauf: Rally of Hokkaido (Japan) 12. bis 14. September 2003.
Endergebnis (inoffiziell) nach 15 Wertungsprüfungen:
1. Herbert/Ryan (NZ), Subaru Impreza (A8),
2:58:32,6 h;
2.
Nutahara/Hayashi (J)*, Mitsubishi Lancer Evo 7
(N4), +1:50,3 min.;
2. Singh/Sein (MAL)*, Proton Pert
(A8), + 1:50,3;
3.
Hawkeswood/Fallon (NZ), Mitsubishi (A8), + 2:11,8;
4.
Matson/Smith (NZ), Mitsubishi (A8), +3:58,0;
5.
Kremer/Berßen (D)*, Mitsubishi (N4), +4:25,2;
10. Doppelreiter/Floene (A/N)*, Mitsubishi
(N4), +7:38,3;
12. Schelle/Weiss (D/D), Suzuki Ignis Super 1600 (A6),
+10:51,9.
* eingetragene Starter
Asien-Pazific-Meisterschaft 2003
Stand
Asien-Pazific-Meisterschaft 2003:
1.
Fumio Nutahara (J), 26 Punkte
2.
Armin Kremer (D), 21
3.
Geof Argyle (NZ), 19
4.
Karajmit Singh (MAL), 13