Schwerin
(pb): Aufsteiger VfB Suhl kam mit der Empfehlung eines 3:2 Heimsieges am
vergangenen Freitag gegen den SSV Ulm nach Schwerin. Mit sechs Ausländerinnen enorm
verstärkt und nach vier Spielen auf Platz 6 in der Tabelle etabliert, war der Schweriner
SC hinlänglich gewarnt, diesen Gegner ernst zu nehmen.
1. Satz: Aufschlag Suhl, 1:0. Ausgleich durch
Cathrin Schlüter zum 1:1. Durch Anika Schulz geht der SSC erstmals in Führung (4:3),
Suhl kommt beim 11:11 zum Ausgleich. Danach kann der SSC auf 15:11 enteilen, doch der VfB
Suhl schafft durch gute Blockarbeit wieder den Ausgleich (15:15). Es bleibt richtig
spannend im ersten Satz, erst beim Spielstand 24:23 hat Schwerin seinen ersten Satzball
und vergibt diesen. Patricia Wolf kann dann zum Satzgewinn punkten, Satzstand: 27:25.
2. Satz: Der zweite Satz bietet noch mehr Spannung
als Satz 1. Bis zum 19:12 führt zwar der SSC klar, doch Suhl kommt beim Spielstand 20:20
zum Ausgleich und gewinnt den zweiten Satz letztlich verdient mit 29:31.
3. Satz: Als Patrica Wolf und Jana Müller die
Suhler Führung (5:7) zum 7:7 ausgleichen, können die Thüringer Gäste noch kontern und
wieder in Führung gehen (9:10). Doch dann setzt sich der SSC über die Spielstände
13:10, 17:14, 21:14 und 25:16 (Punkt P. Wolf) durch.
4.
Satz: Schnell führt Schwerin 6:0 dank kesser Sprungaufgaben von Cathleen
Weiß und dominiert im weiteren Satzverlauf klar. 13:4, der SSC scheint nun Suhl an die
Wand zu spielen, aber es werden Chancen leichtfertig vergeben. Der VfB Suhl macht beim
Spielstand 19:7 fünf Punkte in Folge (19:11) und kommt beim Stand 23:17 wieder besser ins
Spiel. Angela Kryvarot macht den 24. Schweriner Punkt und durch eine ins Aus geschlagene
Suhler Aufgabe (Jane Hoffmann) geht Satz 4 mit 25:16 an den SSC.
Foto (2): P. Bohne
Trainerstimmen:
Jan Kirchhöfer, Suhl: Wir haben beim 3.2 Heimsieg
gegen dem SSV Ulm vor zwei Tagen zu viele Körner gelassen und waren phasenweise etwas
unkonzentriert. Als Neuling haben wir nicht zu verlieren und auch schon eine ganze Menge
erreicht. Gratulation an den SSC zum Sieg.
Tore Aleksanderson, Schwerin: Wir waren gewarnt, Suhl hat nicht nur den Meister geschlagen, sondern hat mit anderen guten Ergebnissen aufhorchen lassen. Unser Team war gut vorbereitet und wir waren uns der Ernsthaftigkeit
des Gegners bewusst. Oftmals haben wir unser Konzept nicht durchsetzen können, dabei
wechselten Licht und Schatten ständig. Letzlich freue ich mich über unseren
3:1-Sieg.
Der Schweriner SC spielte mit: Kryvarot, Weiß,
Schlüter, Gollan, Schulz, Wolf, Schumann, Bimberg, Müller, Dörendahl, Kämpfe