Schwerin
(pb): Die erste Aufgabe in dieser sich recht spannend entwickelnden Partie gegen
den TV Fischbek Hamburg markierte Cathleen Weiß mit einem As zum 1:0 für den Schweriner
SC. Auf 5:2 konnten die SSC-Damen enteilen, dann kann Fischbek zum 5:5 ausgleichen und der
erste Satz bleibt lange, lange offen. Fischbek geht beim 7:8 erstmals in Führung, die
Gäste aus Hamburg führen 11:12 und 18:20. Beim 19:21 nimmt Schwerins Trainer Tore
Aleksanderson eine Auszeit, geholfen hat es nichts mehr. Fischbek gewinnt Satz 1 mit
22:25.
2. Satz: Beim Spielstand 14:10 durch Angela Kryvarot
scheint der SSC das Spiel zu seinen Gunsten wenden zu können und beim 22:15 sind sich
auch die rund 500 Zuschauer sicher, dieser Satz geht an Schwerin. Endstand 25:22
3. Satz: Das Spannung bleibt erhalten, Schwerin
agiert mit Höhen und Tiefen. Führt 3:2 und liegt 9:12 wieder im Rückstand. Und dieser
wächst auf 13:17, 15:20 und 17:22. Keine Chance für den SSC in Satz 3, der mit 17:25
verloren geht. Auffallend, die Freude im Spiel bei Fischbek, Schwerin dagegen wirkt
irgendwie verkrampft.
4.
Satz: Nun muss die Entscheidung fallen, kann der SSC nochmals zum Ausgleich
kommen und einen fünften Satz erzwingen. Bis zum 9:9 und 10:10 bleibt Satz vier völlig
ausgeglichen, erst danach können sich die schweriner Damen absetzen. Tina Gollan markiert
das 13:10, Angela Kryvarot schlägt den Ball durch den Hamburger Block, 15:12. Als
Patricia Wolf eine Aufgabe ins Aus spielt, kommt Hamburg gefährlich nah (18:16). Doch
Jana Müller gelingt postwendend das 19:16 und über die Spielstände 21:17 und 23:19
gewinnt Schwerin Satz 4 mit 25:20.
5. Satz: Oh weh, der SSC liegt schnell zurück. Mit
einem 3:8 werden die Seiten gewechselt und Schwerin startet eine tolle Aufholjagd. Jana
Müller macht den Punkt zum 6:8, Patrica Wolf markiert das 7:8 und der SSC-Block den
Ausgleich zum 8:8. Über die Spielstände 12:10 und 13:11 kommt der Schweriner SC zum
Satzgewinn 15:11 (Cathleen Weis) und gewinnt letztlich doch etwas glücklich diese s
Heimspiel gegen den TV Fischbek Hamburg.
Foto (2): P. Bohne
Trainerstimmen:
Spielertrainerin Marina Cukseeva, Fischbek: Höhen
und Tiefen von beiden Seiten, leider ging im fünften Satz unsere Konzentration verloren.
Ein glücklicher Sieg für Schwerin.
Tore Aleksanderson, Schwerin: Heute bin ich ganz
glücklich, dass wir noch gewonnen haben. Der fünfte Satz brachte die Entscheidung zu
unseren Gunsten. Nach dem 3:8 habe ich meinen Spielerinnen zugerufen, noch steht es nicht
zu 15, noch ist nichts entschieden.
Der Schweriner SC spielte mit: Kryvarot, Weiß,
Schlüter, Gollan, Schulz, Wolf, Schumann, Bimberg, Müller, Dörendahl, Kämpfe