Eltern der Evangelische Kita Knirpsenstadt spenden für Afghanistan

Erst in den Bundeswehrtransporter, dann per Flugzeug nach Afghanistan: Kinder und Eltern der Kita Knirpsenstadt im Diakoniewerk Neues Ufer spendeten für zwei Waisenhäuser in AfghanistanKleidung, Schuhe, Mal- und Bastelmaterial haben Kinder und Eltern der Evangelischen Kita Knirpsenstadt im dem Schweriner Stadtbezirk Mueßer Holz zwei Waisenhäusern in Afghanistan gespendet. Angehörige des Panzergrenadierbataillons 401 in Hagenow nahmen die Spenden mit in das Krisengebiet. In der Hauptstadt Kabul hatte das Hagenower Kontingent der Bundeswehr die Patenschaft für zwei Waisenhäuser übernommen.

Gebannt lauschten Justin und Annalena den Geschichten ihres Großvaters, dann wollten sie selbst etwas tun. Bernd Jantzen heißt ihr Großvater und ist Zivilangestellter beim Panzergrenadierbataillon 401 in Hagenow – er kennt die Berichte von Geschehnisse in Afghanistan aus erster Hand.
„Unser Bataillon hat dort unten die Patenschaft für zwei Waisenhäuser übernommen und die Truppe versucht zu helfen, wo es nur geht. Ich war sehr stolz, als meine Enkelkinder ebenfalls helfen wollten“, sagt Jantzen. Justin und Annalena haben schnell auch ihre Freunde und deren Eltern für die Spendenidee gewonnen – allein zehn Säcke Kinderkleidung kamen so zusammen, dazu noch Mal- und Bastelutensilien und Schuhe.
Mit einem Transportflugzeug der Bundeswehr wurden die Spenden nach Kabul gebracht.
Die Evangelische integrative Kita Knirpsenstadt ist in Trägerschaft des Diakoniewerks Neues Ufer.

Thomas Naedler