Jetzt kann Ostern kommen…

Die Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung des Diakoniewerks Neues Ufer gGmbH rief – und alle kamen. Das diesjährige Osterbasteln in den Gemeinderäumen der Petruskirchengemeinde am Muesser Holz war wieder ein voller Erfolg. Und es geht nicht nur ums basteln, das Klönen, singen und Kaffee trinken ist mindestens eben so wichtig.

Edmund Swatlowski (li) und Andreas Stiehm haben viel Spaß„Eine große Gefahr in unserer Zeit ist die Vereinsamung,“ sagt Stefanie Henschel, Leiterin der Beratungsstelle an der Bergstrasse:“ Und das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. Unter der Woche hat man viel zu tun, aber am Wochenende fallen manche emotional in ein tiefes Loch.“ Das muss nicht sein, finden die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle und organisieren gerade für die Wochenenden so oft wie möglich ein buntes Freizeitprogramm. Dabei arbeiten das Diakoniewerk Neues Ufer, die Caritas und verschiedene Kirchgemeinden eng zusammen. „Aktionen wie das Osterbasteln mit Kaffeetrinken erfordern einfach ein paar mehr Hände“, sagt Stefanie Henschel. „Da muss Kaffee gekocht werden, Geschirr abgewaschen und manchmal ist auch beim Basteln einfach ein bisschen Unterstützung nötig“. Unterstützt werden diese Freizeitangebote auch oft von der Pastorin für die Seelsorge der Alten- und Behinderteneinrichtungen, Ingrid Weiss. Mit ihrem Akkordeon sorgt sie nach der gemeinsamen Andacht beim Singen für Stimmung. „Wir merken oft, dass diese Angebote den Menschen sehr wichtig sind“, sagt Stefanie Henschel:“ und die besinnliche Gemeinschaft in der Kirche ist da genauso notwendig, wie die fröhliche Feier danach“. Zum nächsten großen Treffen am 25. April kommen zwei Therapiehunde zu Besuch und danach ist endlich das Uferfest in Rampe auf dem Gelände des Diakoniewerks Neues Ufer gGmbH am 16. Mai.